International legal Studies an der Universität Trier
Der Bachelor of Laws International Legal Studies (LL.B.) an der Universität Trier ist ein innovativer Studiengang, der deutsches Recht mit dem Recht eines von sechs auswählbaren ausländischen Rechtssystemen kombiniert. Das Programm wurde 2024 eingeführt und qualifiziert für internationale Rechtsberufe jenseits des klassischen deutschen Staatsexamens.
Das Studium dauert acht Semester und ist als Ein-Fach-Bachelor mit 240 ECTS konzipiert. Neben den deutschen Grundlagenfächern (Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht) wählen Studierende eines von sechs Fremdrechtsprofilen: Anglo-amerikanisches Recht, Französisches Recht, Spanisches Recht, Türkisches Recht, Japanisches Recht oder Chinesisches Recht. Der Fremdrechtsunterricht wird von muttersprachlichen Rechtsspezialisten erteilt. Für alle Profile außer Chinesisch und Japanisch sind entsprechende Sprachkenntnisse Voraussetzung. Im Wahlpflichtbereich (30 LP) können Praktika – im In- oder Ausland – oder ein zweites Fremdrechtsprofil absolviert werden. Ein Pflichtauslandssemester (in der Regel im 7. Semester) ist integraler Bestandteil des Studiums.
Absolventinnen und Absolventen sind für Tätigkeiten in internationalen Rechtsabteilungen, bei internationalen Organisationen (UN, EU-Institutionen), in Kanzleien mit grenzüberschreitendem Schwerpunkt sowie in exportorientierten Unternehmen qualifiziert. Wer das erste Staatsexamen anstrebt, kann das Studium als Grundlage nutzen und in den Staatsexamensstudiengang wechseln.
Das Studium ist zulassungsfrei – kein NC, kein Mindestabiturnotenschnitt. Zugangsvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife. Sprachkenntnisse im gewählten Fremdrechtsprofil werden vorausgesetzt (außer Chinesisch/Japanisch).
Module im Studium
- Grundlagen des deutschen Zivilrechts
- Grundlagen des deutschen Strafrechts
- Grundlagen des deutschen Öffentlichen Rechts
- Fremdrechtsprofil: Anglo-amerikanisches, Französisches, Spanisches, Türkisches, Japanisches oder Chinesisches Recht
- Fachspezifische Fremdsprachenausbildung (FFA)
- Rechtsvergleichung
- Internationales Privatrecht
- Auslandssemester (Pflicht, 7. Semester)
- Praktikum (Wahlpflicht)
- Bachelorarbeit
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Anglo-amerikanisches Recht
- Französisches Recht
- Spanisches Recht
- Türkisches Recht
- Japanisches Recht
- Chinesisches Recht
Was du lernst
- Grundlagen des deutschen Rechts in allen drei Hauptgebieten beherrschen
- Ein ausländisches Rechtssystem vertieft kennen und anwenden
- Rechtsvergleichend zwischen deutschen und fremden Rechtssystemen argumentieren
- Internationale Verträge und Rechtsfragen auf Englisch oder in der Fremdsprache bearbeiten
- In interkulturellen juristischen Kontexten professionell kommunizieren
- Internationale Rechtsprobleme eigenständig recherchieren und analysieren
Typische Berufsfelder
- Internationale Rechtsabteilungen in Unternehmen
- Arbeit bei internationalen Organisationen (UN, EU-Institutionen)
- Internationale Anwaltskanzleien
- Export- und außenhandelsorientierte Unternehmen
- Diplomatischer und Auswärtiger Dienst
- Wissenschaftliche Karriere im Internationalen Recht
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder gleichwertiger Abschluss
- Sprachkenntnisse im gewählten Fremdrechtsprofil (außer Chinesisch/Japanisch)
- Keine NC-Beschränkung (zulassungsfrei)
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Trier auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „International legal Studies” an der Universität Trier suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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