Abenteuer- und Erlebnispädagogik an der Universität Marburg
NC-Hinweis: Eignungsfeststellungsverfahren; kein NC nach Abschlussnote. Sportliche Eignung und körperliche Belastbarkeit müssen durch ärztliches Attest nachgewiesen werden.
Der Master of Arts Abenteuer- und Erlebnispädagogik an der Philipps-Universität Marburg ist bundesweit der einzige universitäre Masterstudiengang in diesem Fach. Er wird vom Fachbereich Erziehungswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaft und Motologie angeboten, umfasst vier Semester in Vollzeit und startet ausschließlich zum Wintersemester.
Inhaltlich befasst sich das Studium mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Phänomenen Abenteuer und Erlebnis sowie deren Bildungsgehalten und sozialen Kontexten. Theoretische Seminare und Vorlesungen zur Erlebnispädagogik, Bildungstheorie und Sozialpädagogik werden durch praktische Abenteuereinheiten ergänzt — Outdoor-Aktivitäten, erlebnispädagogische Methoden und die Entwicklung pädagogischer Konzepte für Natur- und Erlebnisräume sind integraler Bestandteil. Der Studiengang verbindet erziehungswissenschaftliche, sport- und bewegungswissenschaftliche sowie sozialwissenschaftliche Perspektiven.
Absolventen sind für pädagogische und leitende Tätigkeiten in der außerschulischen Jugend- und Sozialarbeit, in Outdoor-Bildungszentren, bei Wohlfahrtsverbänden, in der Schulpädagogik, der betrieblichen Weiterbildung sowie in der angewandten Forschung qualifiziert. Die breite interdisziplinäre Verankerung eröffnet außerdem Wege in die Hochschullehre und Forschung.
Für die Zulassung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium (mindestens 180 ECTS) in Erziehungs- oder Bildungswissenschaften, Sportwissenschaft, Outdoor Education, Sozialarbeit oder einem verwandten Lehramt erforderlich. Zusätzlich ist ein ärztliches Attest zur Sporttauglichkeit vorzulegen, das die körperliche Belastbarkeit für die sportmotorischen Anforderungen des Studiums bestätigt. Es gibt keinen NC nach Note; ein Eignungsfeststellungsverfahren entscheidet über die Zulassung.
Module im Studium
- Theorien der Erlebnispädagogik
- Abenteuer und Bildung im sozialen Kontext
- Outdoor- und Naturpädagogik
- Pädagogische Konzeptentwicklung
- Sportwissenschaftliche Grundlagen
- Methoden der erlebnispädagogischen Praxis
- Soziale Gruppenarbeit und Supervision
- Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft
- Masterarbeit
Was du lernst
- Erlebnispädagogische Konzepte wissenschaftlich fundiert entwickeln und evaluieren
- Outdoor- und Abenteuereinheiten pädagogisch planen und leiten
- Gruppen in herausfordernden Situationen professionell begleiten
- Bildungsprozesse in Natur- und Erlebnisräumen analysieren
- Empirische Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft anwenden
- Interdisziplinäres Wissen aus Pädagogik, Sport und Sozialwissenschaft integrieren
Typische Berufsfelder
- Erlebnispädagogische Fachkraft in Outdoor-Bildungszentren
- Sozialpädagogische Arbeit mit Jugendlichen
- Leitung von Bildungsprogrammen bei Wohlfahrtsverbänden
- Pädagogische Referentstellen in Schule und Weiterbildung
- Betriebliche Gesundheits- und Erlebnisförderung
- Forschung und Lehre an Hochschulen
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Bachelorabschluss in Erziehungswissenschaften, Sportwissenschaft, Sozialarbeit oder verwandtem Lehramt (mind. 180 ECTS)
- Ärztliches Attest zur Sporttauglichkeit und körperlichen Belastbarkeit
- Eignungsfeststellungsverfahren (kein NC nach Note)
- Nur Wintersemesterstart möglich
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Marburg auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Abenteuer- und Erlebnispädagogik” an der Universität Marburg suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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