Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen an der Universität Heidelberg
Der Masterstudiengang Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ist der erste seiner Art in Deutschland. Er qualifiziert Expertinnen und Experten, die nicht nur einzelne Patientinnen und Patienten behandeln, sondern Gesundheitsversorgung auf Systemebene analysieren, verbessern und nachhaltig implementieren können.
Das Studium umfasst neun Module und dauert vier Semester (120 ECTS). Neben Grundlagen der Versorgungsforschung und des deutschen Gesundheitssystems stehen quantitative und qualitative Forschungsmethoden, Evaluationsforschung sowie Implementierungswissenschaft im Mittelpunkt. Besonders praxisnah ist das integrierte Pflichtpraktikum, das Studierende in Forschungsprojekte am Universitätsklinikum Heidelberg einbindet. Das Studium ist berufsbegleitend im Teilzeitmodell möglich und startet ausschließlich zum Wintersemester.
Absolventinnen und Absolventen sind für vielfältige Positionen in Wissenschaft, Gesundheitspolitik und -verwaltung qualifiziert: in Krankenkassen, Kassenärztlichen Vereinigungen, Bundesministerien, Beratungsunternehmen im Gesundheitsbereich sowie in der akademischen Versorgungsforschung. Der Studiengang ist an der Medizinischen Fakultät Heidelberg verankert und profitiert direkt von der Infrastruktur des Universitätsklinikums.
Zulassungsbeschränkt: Der Zugang erfolgt über ein Auswahlverfahren. Die Semesterbeiträge betragen rund 161 Euro; darüber hinaus fallen an staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg keine Studiengebühren an.
Module im Studium
- Grundlagen der Versorgungsforschung
- Organisation des Gesundheitssystems
- Quantitative Forschungsmethoden
- Qualitative Forschungsmethoden
- Implementierungswissenschaft und -qualität
- Evaluationsforschung
- Wahlpflichtmodule und Vertiefung
- Pflichtpraktikum
- Masterarbeit
Was du lernst
- Gesundheitsversorgungsprobleme auf Systemebene identifizieren und analysieren
- Implementierungswissenschaftliche Konzepte auf Versorgungsfragen anwenden
- Quantitative und qualitative Forschungsmethoden im Gesundheitsbereich einsetzen
- Neue Versorgungsmodelle entwickeln und evaluieren
- Ergebnisse für Wissenschaft, Politik und Praxis aufbereiten
- Interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen gestalten
Typische Berufsfelder
- Versorgungsforscherin oder Versorgungsforscher an Universitäten und Instituten
- Referentin oder Referent in Krankenkassen oder Kassenärztlichen Vereinigungen
- Beraterin oder Berater im Gesundheitswesen
- Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in Gesundheitsministerien und -behörden
- Projektleitung in Gesundheitsorganisationen
- Wissenschaftliche Mitarbeit in der Gesundheitsforschung
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Abgeschlossenes Hochschulstudium in Medizin, Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft, Sozialwissenschaften oder verwandten Fächern
- Grundkenntnisse in empirischen Forschungsmethoden
- Interesse an gesundheitspolitischen Fragen und systemischem Denken
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Heidelberg auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen” an der Universität Heidelberg suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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