Peace and Security Studies an der Universität Hamburg
NC-Hinweis: Örtliche Zulassungsbeschränkung mit Auswahlverfahren; Bewerbung 15.02.-31.03. für Wintersemester.
Der Master of Arts Peace and Security Studies an der Universität Hamburg ist der einzige Studiengang in Deutschland, der sicherheitspolitische Fragen konsequent mit einer friedenswissenschaftlichen Perspektive verbindet. Das Programm wird in Kooperation mit dem Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) sowie 16 weiteren wissenschaftlichen Einrichtungen des Kooperationsverbunds Friedensforschung und Sicherheitspolitik (KoFrieS) angeboten.
Das Curriculum ist transdisziplinär und praxisorientiert angelegt. Es umfasst fünf Bereiche: Grundlagenmodule zu Forschungsmethodik und normativen Grundfragen, ein Profilmodul Security Studies, interdisziplinäre Wahlmodule zu Frieden und Sicherheit, ein Praxismodul mit berufsspezifischen Qualifikationen und Praktikum sowie eine abschließende Master-Thesis. Charakteristisch ist eine Berlin-Exkursion zu Ministerien und Think Tanks, die den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Politik veranschaulicht. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf Friedensforschung, Sicherheitspolitik, Globalisierung, Rüstungskontrolle und Völkerrecht.
Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester; wer 240 ECTS aus dem Erststudium mitbringt, kann das Programm auf zwei Semester verkürzen. Das Programm hat eine örtliche Zulassungsbeschränkung — Bewerberinnen und Bewerber aller Fachrichtungen mit nachgewiesenem Interesse an Friedensforschung (etwa durch Praktika bei NGOs, politischen Stiftungen oder staatlichen Stellen) können sich bewerben; sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sind erforderlich. Bewerbungsschluss ist der 31. März für den Beginn im Wintersemester.
Absolventen des Studiengangs sind in internationalen Organisationen (UN, EU, OSZE), Bundesministerien und diplomatischen Diensten, NGOs der Konfliktprävention und humanitären Hilfe, Thinktanks und Forschungsinstituten sowie Entwicklungsagenturen tätig.
Module im Studium
- Grundlagen der Friedens- und Konfliktforschung
- Normative Grundfragen der Sicherheitspolitik
- Security Studies (Profilmodul)
- Rüstungskontrolle und Abrüstung
- Völkerrecht und internationale Institutionen
- Konfliktprävention und Peacebuilding
- Forschungsmethodik in den Sozialwissenschaften
- Praxismodul: Berufsorientierung und Praktikum
- Globalisierung und transnationale Sicherheitsrisiken
- Master-Thesis
Was du lernst
- Sicherheitspolitische und friedenswissenschaftliche Fragestellungen analysieren
- Empirische Forschungsmethoden der Sozialwissenschaften anwenden
- Konflikt- und Friedensprozesse in internationalen Kontexten einordnen
- Politikberatung und wissenschaftliche Kommunikation beherrschen
- Praxiserfahrung in relevanten Institutionen sammeln
- Selbständige wissenschaftliche Arbeit im Rahmen der Master-Thesis durchführen
Typische Berufsfelder
- Mitarbeiter in internationalen Organisationen (UN, EU, OSZE)
- Referent in Bundesministerien und Botschaften
- Projektmanager in NGOs der Konfliktprävention
- Analyst in Thinktanks und Forschungsinstituten
- Mitarbeiter in Entwicklungsagenturen und humanitären Organisationen
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter an Forschungsinstituten
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Abgeschlossenes Hochschulstudium mit mindestens 180 ECTS (beliebige Fachrichtung)
- Nachgewiesenes Interesse an Friedensforschung (Praktika, Ehrenamt, NGO-Erfahrung)
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Variante dieses Studiengangs 1 Eintrag
- Peace and Security Studies Master of Peace and Security Studies Vollzeit
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Hamburg auf ihrer Website.
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