Chemie an der Universität Hamburg
NC-Hinweis: Örtlicher NC, zuletzt ca. 2,8; Zulassung zum Wintersemester
Der Bachelor of Science Chemie an der Universität Hamburg ist ein sechssemestriger Vollzeit-Studiengang (180 ECTS) am Fachbereich Chemie. Hamburg zählt zu den forschungsstärksten chemischen Fachbereichen Deutschlands; als Exzellenzuniversität (seit 2019) bietet die Universität Zugang zu einer dichten Forschungsinfrastruktur und Exzellenzclustern.
Das Curriculum baut auf einem strukturierten Praktikumsprogramm auf, das sechs sequenziell aufbauende Laborpraktika umfasst: Grundpraktikum Allgemeine und Anorganische Chemie (GAC), Grundpraktikum Organische Chemie (OCP), Grundpraktikum Physikalische Chemie und Physik (PCP), Grundpraktikum Anorganische Chemie (ACP), Integriertes Synthesepraktikum (ISP) in anorganischer und organischer Chemie sowie Vertiefungspraktikum Physikalische Chemie (PCV). Ein Kompetenzatlas dokumentiert die in den Praktika erworbenen Fertigkeiten. Parallel dazu laufen theoretische Veranstaltungen in allen Kerndisziplinen: Anorganische, Organische, Physikalische und Analytische Chemie, ergänzt durch Mathematik, Physik und Biochemie.
Im Wahlbereich können Studierende Lehrveranstaltungen aus dem gesamten Universität wählen — darunter Fremdsprachen über das Sprachenzentrum, fachübergreifende Angebote des MIN-Nachhaltigkeitszertifikats (15 CP) und Seminare aus anderen Disziplinen. Im fünften und sechsten Semester folgen vertiefende Wahlpflichtmodule wie Biochemie, Makromolekulare Chemie, Technische Chemie oder Computerchemie sowie die Bachelorarbeit in einer Forschungsgruppe des Fachbereichs.
Der Studiengang hat einen örtlichen NC (zuletzt ca. 2,6 im WS 2021/22); genaue Grenzwerte variieren je Vergabeverfahren. Studiengebühren fallen als staatliche Hamburger Hochschule nicht an; der reguläre Semesterbeitrag ist zu entrichten. Studienstart ist grundsätzlich zum Wintersemester.
Ein eigenständiger Berufseinstieg mit dem Bachelor ist in der Chemie selten; der konsekutive Master wird als Regelabschluss angestrebt, viele promovieren anschließend. Berufsfelder liegen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie (Forschung und Entwicklung, Qualitätskontrolle, Verfahrenstechnik), in der Laboranalytik, in Umweltbehörden sowie in der akademischen Forschung.
Module im Studium
- Grundpraktikum Allgemeine und Anorganische Chemie (GAC)
- Grundpraktikum Organische Chemie (OCP)
- Grundpraktikum Physikalische Chemie und Physik (PCP)
- Grundpraktikum Anorganische Chemie (ACP)
- Integriertes Synthesepraktikum (ISP)
- Vertiefungspraktikum Physikalische Chemie (PCV)
- Anorganische Chemie (Vorlesung und Übung)
- Organische Chemie (Vorlesung und Übung)
- Physikalische Chemie (Vorlesung und Übung)
- Analytische Chemie
- Mathematik für Chemiker
- Biochemie
Was du lernst
- Sechs aufbauende Laborpraktika in allen Kerndisziplinen absolvieren
- Synthesechemische Methoden integriert in anorganischer und organischer Chemie anwenden
- Physikalisch-chemische Messtechniken vertieft einsetzen
- Theoretische und experimentelle Chemiekenntnisse verbinden
- Selbständig in einer Forschungsgruppe wissenschaftlich arbeiten
- Fachübergreifende Kompetenzen über Wahlbereich ausbauen
Typische Berufsfelder
- Forschung und Entwicklung
- Qualitätskontrolle und Laboranalytik
- Verfahrenstechnik und Produktion
- Umwelt- und Behördenchemie
- Akademische Forschung und Promotion
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Hochschulzugangsberechtigung
- Interesse an experimenteller Laborarbeit
- Solide Kenntnisse in Mathematik und Physik
- Bereitschaft zu intensivem Praktikumseinsatz
Variante dieses Studiengangs 1 Eintrag
- Chemie Bachelor Teilzeit
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Hamburg auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Chemie” an der Universität Hamburg suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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