Informatik I. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen an der Universität Greifswald
Der Studiengang Informatik (I. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen) an der Universität Greifswald bildet künftige Informatiklehrkräfte für alle Schulformen der Sekundarstufe aus. Das Studium dauert zehn Semester, beginnt im Wintersemester und schließt mit dem Ersten Staatsexamen ab. Informatik wird als eines von zwei Unterrichtsfächern im Kombinationsstudium studiert. Der Studiengang ist zulassungsfrei und ohne NC — eine direkte Einschreibung ist möglich.
Fachwissenschaftlich werden die zentralen Bereiche der Informatik abgedeckt: Einführung in die Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Theoretische Informatik, Rechnerarchitekturen, Betriebssysteme, Netzwerke und Datenbanken. Hinzu kommen mathematische Grundlagen — Logik, Graphentheorie und Stochastik — sowie ein Praktikum Softwaretechnik. Seminare zu aktuellen Themen wie Künstlicher Intelligenz und IT-Sicherheit ergänzen die Kernausbildung und ermöglichen es, aktuelle Entwicklungen fundiert für den Unterricht aufzubereiten.
Den schulbezogenen Kern bildet die Didaktik der Informatik: Module zur Einführung in die Informatikdidaktik, zum Programmieren und Modellieren in der Schule sowie zur Schulpraxis der Informatikdidaktik verzahnen Theorie und Unterrichtspraxis systematisch. Schulpraktische Erfahrungen werden bereits ab dem ersten Semester gesammelt und ziehen sich durch das gesamte Studium — ein Merkmal, das die Greifswalder Lehramtsausbildung auszeichnet. Lehrveranstaltungen finden in überschaubaren Gruppengrößen statt, was eine intensive Betreuung ermöglicht.
Das Berufsziel ist der Schuldienst als Informatiklehrkraft an Gymnasien, Regionalen Schulen oder Gesamtschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem Ersten Staatsexamen folgt der Vorbereitungsdienst (Referendariat), der mit dem Zweiten Staatsexamen zur vollständigen Lehrbefähigung führt. Angesichts des bundesweiten Lehrkräftemangels im Fach Informatik sind die Berufsaussichten sehr gut. Die Einbindung in das Institut für Mathematik und Informatik der Universität Greifswald sichert zudem den Kontakt zu aktueller informatischer Forschung.
Module im Studium
- Einführung in die Programmierung
- Algorithmen und Datenstrukturen
- Theoretische Informatik
- Rechnerarchitekturen und Betriebssysteme
- Datenbanken und Netzwerke
- Softwaretechnik-Praktikum
- Logik, Graphentheorie und Stochastik
- Seminar Künstliche Intelligenz
- Seminar IT-Sicherheit
- Einführung in die Didaktik der Informatik
- Programmieren und Modellieren in der Schule
- Schulpraxis der Informatikdidaktik
Was du lernst
- Zentrale Informatikgebiete fachwissenschaftlich durchdringen
- Informatikdidaktische Konzepte für die Sekundarstufe entwickeln
- Schulpraktische Erfahrungen von Beginn an aufbauen
- Aktuelle Themen wie KI und IT-Sicherheit unterrichtsgerecht aufbereiten
- Algorithmisches Denken in verschiedenen Schulformen vermitteln
- Zwei Unterrichtsfächer gleichzeitig ausbilden
Typische Berufsfelder
- Informatiklehrkraft an Gymnasium (MV)
- Informatiklehrkraft an Regionaler Schule
- Informatiklehrkraft an Gesamtschule
- Bildungsforschung und Hochschuldidaktik
- Schuladministration und Bildungsplanung
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Abitur (kein NC)
- Interesse an Informatik und Didaktik
- Mathematisches Grundverständnis
- Bereitschaft zum frühen Schulkontakt ab dem ersten Semester
Variante dieses Studiengangs 1 Eintrag
- Informatik I. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen Vollzeit
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Greifswald auf ihrer Website.
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