Informatik (Computer Science) an der Universität Frankfurt am Main
NC-Hinweis: Zulassungsbeschränkt: 80 % nach Abiturdurchschnitt der Hochschulzugangsberechtigung, 20 % nach Wartezeit.
Das Lehramt Informatik L3 an der Goethe-Universität Frankfurt qualifiziert für den Unterricht an Gymnasien in Hessen und führt nach neun Semestern zur Ersten Staatsprüfung. Das Studium umfasst 240 Leistungspunkte, davon 87 LP für das Fach Informatik inklusive Fachdidaktik, 87 LP für ein zweites Unterrichtsfach, 36 LP Bildungswissenschaften sowie 30 LP für schulpraktische Studien. Die Goethe-Universität bietet Informatik-Lehramt in den Varianten L2 (Haupt- und Realschulen), L3 (Gymnasien) und L5 (Förderschulen) an; das L3-Studium ist zulassungsbeschränkt – Studienplätze werden zu 80 % nach Abiturdurchschnitt und zu 20 % nach Wartezeit vergeben.
Fachwissenschaftlich werden Grundlagen aus Algorithmen und Datenstrukturen, Programmierung (Java, Python), Theoretischer Informatik, Rechnerarchitektur, Datenbanksystemen und Softwaretechnik gelegt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gesellschaftlichen und medialen Dimension der Informatik – ein Aspekt, der im Gymnasiallehramt laut HLbG zunehmend curricular verankert ist. Die Informatikdidaktik thematisiert konkrete Unterrichtsplanung für Sekundarstufen I und II und befasst sich mit Medienpädagogik, E-Learning und der Gestaltung von Informatikunterricht.
Schulpraktika sind integraler Bestandteil des Studiums: Das Orientierungspraktikum, das schulpädagogische und das fachdidaktische Praktikum bereiten schrittweise auf das spätere Referendariat vor. Seit dem Wintersemester 2023/24 gilt die reformierte hessische Lehramtsausbildung (HLbG), mit aktualisierten fachspezifischen Anhängen und Studienordnungen, die über das Portal LeOn (LehramtOnline) abrufbar sind.
Frankfurt als Wirtschaftsmetropole und bedeutender IT-Standort bietet Studierenden vielfältige Praktikums- und Praxiserfahrungsmöglichkeiten im Schnittfeld Informatik und Bildung. Die Nachfrage nach Informatiklehrkräften in Hessen ist konstant hoch; Absolventinnen und Absolventen erwerben nach dem Referendariat die Lehrbefähigung für Gymnasien in Hessen und – durch bundesweite Anerkennung – in den meisten anderen Bundesländern.
Module im Studium
- Algorithmen und Datenstrukturen
- Grundlagen der Programmierung
- Theoretische Informatik
- Rechnerarchitektur
- Datenbanksysteme
- Softwaretechnik
- Informatik und Gesellschaft
- Didaktik der Informatik I
- Didaktik der Informatik II
- Schulpraktische Studien Informatik
Was du lernst
- Informatische Kerngebiete wissenschaftlich durchdringen
- Unterricht für Sekundarstufen I und II planen und reflektieren
- Gesellschaftliche Wirkung von Informatik kritisch einordnen
- Medienpädagogische Konzepte in den Unterricht integrieren
- Programmierkenntnisse in Lehrsituationen vermitteln
- Fachdidaktische Methoden auf verschiedene Lerngruppen anwenden
Typische Berufsfelder
- Lehramt an Gymnasien in Hessen
- Lehramt an Haupt- und Realschulen (L2)
- Lehrkräftefortbildung
- Bildungsmedien und E-Learning
- Schulentwicklung und Bildungsberatung
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Solide Mathematikkenntnisse (Abiturniveau)
- Interesse an Programmierung und algorithmischem Denken
- Bereitschaft zur Kombination mit einem zweiten Unterrichtsfach
- Kommunikationsstärke und pädagogisches Interesse
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Frankfurt am Main auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Informatik” an der Universität Frankfurt am Main suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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