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Border Studies an der Universität des Saarlandes

Saarbrücken Master

NC-Hinweis: Zulassungsfrei, aber auf 20 Studienplätze pro Jahrgang begrenzt; Bewerbungsschluss 15. Juli; Sprachkenntnisse B2 in Deutsch, Französisch und Englisch erforderlich.

Der Masterstudiengang Border Studies (M.A.) ist ein trinationales, dreisprächiges Kooperationsprogramm der Universität des Saarlandes, der Université du Luxembourg, der Université de Lorraine und der RPTU Kaiserslautern-Landau. Studierende erwerben gleich vier Hochschulabschlüsse der beteiligten Universitäten und verbringen ihre vier Semester an wechselnden Standorten in Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Das Programm wird durch die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) gefördert und ist auf 20 Studienplätze pro Jahrgang begrenzt.

Der Studiengang analysiert Grenzen und Grenzregionen aus räumlich-geographischer, linguistischer, kulturwissenschaftlicher und soziologischer Perspektive. Im ersten Semester werden an der Université de Lorraine und der Universität Luxemburg Grundbegriffe der Grenzforschung, räumliche Perspektiven und kulturelle Analysemethoden vermittelt. Im zweiten Semester vertiefen Studierende entweder im Bereich *Spatial Studies* oder *Language and Cultural Studies* und absolvieren ein Pflichtpraktikum. Das dritte Semester an der Universität des Saarlandes und der RPTU widmet sich Fallstudien grenzüberschreitender Kooperation und Geländeexkursionen. Im abschließenden vierten Semester wird die Masterarbeit verfasst.

Die Unterrichtssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch; B2-Kenntnisse in allen drei Sprachen sind Zulassungsvoraussetzung. Zugelassen wird ohne NC (zulassungsfrei bei 20 Plätzen); erforderlich ist ein Bachelor in Kulturwissenschaften, Linguistik, Literaturwissenschaft, interkultureller Kommunikation, Sozial- oder Raumwissenschaften, Recht, Anthropologie, Geschichte oder Politikwissenschaft. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

Absolventen arbeiten in grenzüberschreitender und interkultureller Kooperation — in der Regionalplanung, in Kulturinstitutionen, Medien, öffentlicher Verwaltung und im zivilgesellschaftlichen Bereich. Der Studiengang qualifiziert besonders für Tätigkeiten in der Großregion Saar-Lor-Lux sowie für europäische Institutionen.

Module im Studium

  • Konzepte und Methoden der Grenzforschung
  • Räumliche Perspektiven auf Grenzen und Grenzregionen
  • Kulturelle Analyse von Grenzräumen
  • Sprache und Mehrsprachigkeit in Grenzregionen
  • Grenzüberschreitende politische und wirtschaftliche Kooperation
  • Fallstudien: Saar-Lor-Lux und europäische Grenzregionen
  • Vertiefung Spatial Studies (Wahlpflicht)
  • Vertiefung Language and Cultural Studies (Wahlpflicht)
  • Pflichtpraktikum in einer grenzregionalen Institution
  • Geländeexkursion und Feldforschung
  • Masterarbeit

Schwerpunkte & Vertiefungen

  • Spatial Studies
  • Language and Cultural Studies

Was du lernst

  • Grenzen und Grenzregionen aus interdisziplinärer Perspektive analysieren
  • Kulturelle, räumliche und sprachliche Dimensionen von Grenzräumen beschreiben
  • Grenzüberschreitende Kooperationsprozesse verstehen und gestalten
  • Wissenschaftlich in drei Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch) arbeiten
  • Empirische Feldforschung in Grenzregionen durchführen
  • Ergebnisse für Behörden, NGOs und internationale Organisationen aufbereiten

Typische Berufsfelder

  • Referent/in in Einrichtungen der grenzüberschreitenden Kooperation (z.B. Großregion)
  • Mitarbeiter/in in europäischen Institutionen und Verbänden
  • Fachplaner/in in Regionalentwicklung und Raumplanung
  • Mitarbeiter/in in Kulturinstitutionen und Kulturmanagement
  • Journalist/in mit Fokus auf europäische Grenz- und Migrationsfragen
  • Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Grenzforschungsinstituten

Branchen

Öffentliche Verwaltung und RegionalplanungEuropäische Institutionen und NGOsKultur und MedienBildung und WissenschaftWirtschaft mit grenzüberschreitendem Fokus

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Bachelor in Kulturwissenschaften, Linguistik, Literaturwissenschaft, Sozial- oder Raumwissenschaften, Recht, Geschichte oder Politikwissenschaft
  • Deutschkenntnisse B2
  • Französischkenntnisse B2
  • Englischkenntnisse B2
Offizielle Studienseite
internationalinterkulturellmigrationeuropa

Studieninhalte & Dokumente

Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität des Saarlandes auf ihrer Website.

Modulhandbuch zu „Border Studies” an der Universität des Saarlandes suchen →

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