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Sozialpolitik an der Universität Bremen

Bremen Master (M.A.)

NC-Hinweis: Örtliche Zulassungsbeschränkung; Auswahl nach Bachelor-Abschlussnote, Kenntnissen in empirischer Sozialforschung/Statistik und Fachrelevanz des Erststudiums. Bewerbungsschluss Wintersemester: 15. Juni. Bewerbung für Fortgeschrittene zum Sommersemester (Frist: 15. Januar) möglich.

Der Master of Arts Sozialpolitik an der Universität Bremen ist ein forschungsorientierter Masterstudiengang, der am Institut für Politikwissenschaft (IPW) und dem SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik verankert ist. Das Programm verbindet Politikwissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften, um soziale Ungleichheit, Wohlfahrtssysteme und sozialpolitische Reformprozesse auf nationaler, europäischer und globaler Ebene zu analysieren. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester (120 ECTS).

Das Curriculum gliedert sich in ein fest strukturiertes Pflichtprogramm und einen breiten Wahlpflichtbereich. Im ersten Jahr stehen Einführung in die sozialpolitische Forschung (M1a), international vergleichende und europäische Sozialpolitik (M3a) sowie die Methoden der qualitativen und quantitativen Sozialforschung im Mittelpunkt. Im zweiten Studienjahr folgen Module zu Governance und Management in der Sozialpolitik (M4b), sozialer Ungleichheit und Gerechtigkeit (M5c) sowie ein thematisches Wahlmodul zu sozialpolitischen Handlungsfeldern (M6-FdS). Mögliche Spezialisierungen umfassen Sozialrecht, Gesundheitspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Bildungspolitik und die Sozialpolitik des Globalen Südens. Das dritte Semester sieht ein Forschungspraktikum oder einen Auslandsaufenthalt sowie ein Modul zu Forschungsdesign (M8a) vor; das vierte Semester ist der Masterarbeit (24 CP) und einem begleitenden Kolloquium gewidmet. Ein Großteil der Lehrveranstaltungen wird auf Englisch angeboten.

Besonders hervorzuheben ist die institutionelle Einbettung: Das SOCIUM zählt zu den führenden europäischen Einrichtungen der vergleichenden Wohlfahrtsstaatsforschung. Aus dieser Anbindung entstehen auch internationale Doppelabschlüsse: der European Master in Labour Studies and Social Policy (gemeinsam mit der Università degli Studi di Milano), der Transatlantic Master Social Policy (mit der University of North Carolina) sowie das Erasmus-Mundus-Programm GLOBED.

Berufliche Perspektiven eröffnen sich in Ministerien und Behörden, internationalen Organisationen (ILO, Weltbank, Eurofound), NGOs und Wohlfahrtsverbänden, Sozialforschungsinstituten sowie Gewerkschaften und Sozialversicherungsträgern.

Zugangsvoraussetzung ist ein einschlägiger Bachelorabschluss (mindestens 180 ECTS) in den Sozial-, Bildungs- oder Humanwissenschaften sowie Englischkenntnisse auf B2-Niveau. Der Studiengang ist örtlich zulassungsbeschränkt; Bewerbungsschluss für das Wintersemester ist der 15. Juni. Das Semesterbeitragsaufkommen beträgt ca. 425 Euro (inkl. Semesterticket); Studiengebühren fallen nicht an.

Module im Studium

  • Einführung in die sozialpolitische Forschung (M1a)
  • International vergleichende und europäische Sozialpolitik (M3a)
  • Qualitative Methoden der Sozialforschung
  • Quantitative Methoden der Sozialforschung
  • Governance und Management in der Sozialpolitik (M4b)
  • Soziale Ungleichheit und Gerechtigkeit (M5c)
  • Sozialpolitische Handlungsfelder (M6-FdS)
  • Forschungsdesign (M8a)
  • Forschungspraktikum / Auslandsaufenthalt
  • Masterarbeit mit Kolloquium

Schwerpunkte & Vertiefungen

  • Sozialrecht
  • Gesundheitspolitik
  • Arbeitsmarktpolitik
  • Bildungspolitik
  • Sozialpolitik des Globalen Südens

Was du lernst

  • Wohlfahrtssysteme im internationalen Vergleich analysieren
  • Sozialpolitische Reformprozesse auf nationaler und europäischer Ebene einordnen
  • Qualitative und quantitative Forschungsmethoden anwenden
  • Eigenständige empirische Sozialforschungsprojekte konzipieren
  • Soziale Ungleichheit aus politikwissenschaftlicher und soziologischer Perspektive erklären

Typische Berufsfelder

  • Sozialpolitische Beratung in Ministerien und Behörden
  • Internationale Organisationen (ILO, Weltbank, Eurofound)
  • NGOs und Wohlfahrtsverbände
  • Sozialforschungsinstitute
  • Gewerkschaften und Sozialversicherungsträger

Branchen

Öffentlicher Sektor und VerwaltungInternationale OrganisationenSoziale Wohlfahrt und NGOsWissenschaft und Forschung

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Bachelor in Sozial-, Bildungs- oder Humanwissenschaften (mind. 180 ECTS)
  • Englischkenntnisse auf B2-Niveau
  • Empfohlen: Grundkenntnisse in Statistik (Statistik I und II)
Offizielles Modulhandbuch Offizielle Studienseite
internationalsozialpolitik

Studieninhalte & Dokumente

Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Bremen auf ihrer Website.

Modulhandbuch zu „Sozialpolitik” an der Universität Bremen suchen →

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