Materials Chemistry and Mineralogy an der Universität Bremen
Der internationale Masterstudiengang Materials Chemistry and Mineralogy (M.Sc.) an der Universität Bremen widmet sich natürlichen und synthetisch hergestellten anorganischen, nichtmetallischen Werkstoffen. Im Mittelpunkt stehen der atomare Aufbau, die Zusammensetzung sowie die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Materialien und ihre technischen Anwendungen. Der Studiengang wird interdisziplinär von den Fachbereichen Geowissenschaften und Chemie getragen, unter Beteiligung der Produktionstechnik und der Hochschule Bremen.
Das Studium umfasst 120 ECTS-Punkte über vier Semester und wird vollständig auf Englisch unterrichtet, mit Studienbeginn im Oktober. In den ersten beiden Semestern bringen Grundlagen- und Methodenmodule alle Studierenden auf ein gemeinsames Niveau, etwa in Festkörper- und Oberflächenchemie, Kristallographie, analytischen Methoden und wissenschaftlicher Programmierung. Ab dem zweiten Semester wählen Studierende zwischen einem Chemie- und einem Mineralogie-Profil. Das dritte Semester besteht aus zwei eigenständigen Forschungsmodulen, das vierte ist der Masterarbeit gewidmet.
Das Chemie-Profil vertieft Festkörpersynthese, Struktur-Eigenschafts-Beziehungen, Oberflächenchemie und Katalyse sowie computergestützte Materialwissenschaft und Spektroskopie. Das Mineralogie-Profil konzentriert sich auf Kristallstrukturanalyse, kristallphysikalische Eigenschaften, petrologische Methoden, Keramiken und Nanomaterialien. Absolventinnen und Absolventen finden Beschäftigung in der Glas- und Keramikindustrie, der Baustoff-, Chemie- und Elektronikbranche, in der Pharma- und Stahlindustrie sowie in Forschungseinrichtungen.
Voraussetzung für die Zulassung ist ein einschlägiger Bachelorabschluss in Chemie, Materialwissenschaft oder Geowissenschaften mit Schwerpunkt Kristallographie/Mineralogie, mindestens 24 ECTS in einschlägigen Fächern sowie 10 ECTS in Mathematik, Chemie und Physik. Erforderlich sind zudem Englischkenntnisse auf Niveau B2 und das Bestehen eines fachspezifischen Eignungstests.
Module im Studium
- Festkörper- und Oberflächenchemie
- Kristallographie
- Analytische Methoden der Materialcharakterisierung
- Materialwissenschaften
- Wissenschaftliche Programmierung
- Struktur-Eigenschafts-Beziehungen
- Spektroskopie
- Computergestützte Materialwissenschaft
- Forschungsmodul I und II
- Masterarbeit
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Chemie-Profil
- Mineralogie-Profil
Was du lernst
- Anorganische nichtmetallische Werkstoffe synthetisieren und charakterisieren
- Kristallstrukturen analysieren und interpretieren
- Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Materialien bewerten
- Analytische und spektroskopische Methoden anwenden
- Materialwissenschaftliche Forschungsprojekte eigenständig durchführen
- Englischsprachig wissenschaftlich kommunizieren
Typische Berufsfelder
- Werkstoffentwicklung in der Industrie
- Qualitätssicherung und Materialprüfung
- Forschung und Entwicklung an Hochschulen
- Glas- und Keramikindustrie
- Baustoffentwicklung
- Promotion in Materialwissenschaft
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Bachelor in Chemie, Materialwissenschaft oder Geowissenschaften
- Mindestens 24 ECTS in einschlägigen Fächern
- Mindestens 10 ECTS in Mathematik, Chemie und Physik
- Englischkenntnisse auf Niveau B2
- Bestehen eines fachspezifischen Eignungstests
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Bremen auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Materials Chemistry and Mineralogy” an der Universität Bremen suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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