Kunst-Medien-Ästhetische Bildung
Der Bachelor Kunst-Medien-Ästhetische Bildung an der Universität Bremen wird vom Fachbereich 9 (Kulturwissenschaften) am Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik (IKFK) angeboten. Charakteristisch für das Bremer Modell ist die Verschränkung von Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft und kunstpädagogischer Vermittlung mit eigener künstlerisch-ästhetischer Praxis: Studierende werden im Reformuniversitätsprofil der Universität Bremen mit interdisziplinärem Projektlernen, gendersensibler Theoriebildung und einer engen Verzahnung von Theorie und Praxisstudien vertraut gemacht. Der Studiengang ist als Zwei-Fächer-Bachelor angelegt und kann als Profilfach (120 LP), als Komplementärfach (60 LP) oder mit Lehramtsoption (für die Bremer Lehramtsstudiengänge an Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien sowie BiPEB-Inklusiv) studiert werden. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester; Studienbeginn ist das Wintersemester. Eine Eignungsprüfung mit Mappenprüfung und künstlerischem Probearbeiten ist Pflicht.
Das Curriculum gliedert sich in drei Säulen mit insgesamt rund 15 Modulen im Profilfach: kunstwissenschaftliche Grundlagen (Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Kunsttheorie, Methodik der Kunstwissenschaft), medienwissenschaftliche Grundlagen (Theorie und Geschichte technischer Medien, Filmgeschichte, digitale Medien und Medienkulturanalyse) sowie ästhetisch-praktische Module mit eigener künstlerischer Arbeit (Zeichnung, Malerei, Plastik, Druckgrafik, Fotografie, Video, Performance, Digitale Bildgestaltung). Hinzu kommen Module zur Theorie und Praxis der Kunstvermittlung und ästhetischen Bildung, Kunstdidaktik (für die Lehramtsoption), Gender Studies, Bremer Modul Generationen Geschlechter Gesellschaft sowie ein Praxismodul mit einem mehrwöchigen Praktikum etwa in der Kunsthalle Bremen, der Weserburg, im GAK, in Filmfestivals oder in der Kunst- und Medienpädagogik. Im sechsten Semester verfassen Studierende ihre Bachelorarbeit, häufig in Kombination einer kunsttheoretischen und einer praktisch-künstlerischen Komponente. Werkstätten (Druckwerkstatt, Holz- und Metallwerkstatt, Foto-/Videolabor, digitale Studios) am IKFK ermöglichen eigenständiges künstlerisches Arbeiten.
Absolventinnen und Absolventen sind für eine Vielzahl von Berufsfeldern qualifiziert: in Museen und Ausstellungshäusern als Kunstvermittlerinnen und Bildungsreferenten, in Galerien und im Kunsthandel, in der Denkmalpflege und Sammlungsverwaltung, in Verlagen, in Filmfestivals und Medieneinrichtungen, im Kultur- und Tourismusmanagement, in der außerschulischen kulturellen Bildung, in Werbeagenturen und PR sowie in Stiftungen. Bei Wahl der Lehramtsoption schließt sich der Master of Education für das Lehramt Kunst an, der zum schulischen Vorbereitungsdienst führt. Konsekutiv anschlussfähig sind außerdem die Bremer Masterprogramme Kunst- und Kulturvermittlung, Medienkultur sowie Transkulturelle Studien an anderen Hochschulen. Voraussetzungen sind die Hochschulzugangsberechtigung, ein zweites Studienfach sowie die bestandene Eignungsprüfung mit Mappe und Probearbeit. Empfohlen werden eigenständige künstlerische Erfahrung, Lesefreude an Theoriearbeit und gute Englischkenntnisse für die internationale Fachliteratur.
Module im Studium
- Kunstgeschichte von Mittelalter bis Gegenwart
- Methoden der Kunstwissenschaft
- Theorie und Geschichte technischer Medien
- Filmgeschichte und Filmanalyse
- Künstlerische Praxis Zeichnung und Malerei
- Künstlerische Praxis Plastik und Druckgrafik
- Fotografie, Video und Performance
- Digitale Bildgestaltung
- Kunstvermittlung und ästhetische Bildung
- Gender Studies in Kunst und Medien
- Praxismodul (Praktikum)
- Kunstdidaktik (Lehramtsoption)
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Profilfach (120 LP)
- Komplementärfach (60 LP)
- Lehramtsoption Gymnasium/Oberschule
- Lehramt Grundschule und BiPEB
Was du lernst
- Kunstwerke historisch und theoretisch einordnen
- Eigene künstlerische Praxis entwickeln
- Medienprozesse kulturwissenschaftlich analysieren
- Kunst- und Medienvermittlung gestalten
- Wissenschaftliche Texte verfassen
- Projekte interdisziplinär umsetzen
Typische Berufsfelder
- Kunstvermittlung und Museumspädagogik
- Galerien und Kunsthandel
- Denkmalpflege und Sammlungsarbeit
- Kulturmanagement
- Medien und Verlagswesen
- Kunstlehramt (mit Master of Education)
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Hochschulzugangsberechtigung
- Bestandene Eignungsprüfung mit Mappe
- Eigene künstlerische Erfahrung
- Englischkenntnisse
- Bereitschaft zu Theoriearbeit
2 Varianten dieses Studiengangs 2 Einträge
- Digitale Medien Bachelor Vollzeit
- Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Bachelor Vollzeit
Modulhandbuch & Studienordnung
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Bremen auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Kommunikation und Medien” an der Universität Bremen suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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