Geography of Environmental Transformation an der Universität Bayreuth
NC-Hinweis: Eignungsfeststellungsverfahren: Bewertung nach Motivationsschreiben, fachlichen Studienleistungen und interdisziplinären Kompetenzen; kein NC; Bewerbungsschluss 15. Juni für Wintersemester
Der Master of Science Geography of Environmental Transformation an der Universität Bayreuth ist ein englischsprachiges Masterprogramm, das physische Geographie mit sozialwissenschaftlicher Kontextualisierung verbindet. Im Mittelpunkt stehen die großen Transformationsprozesse der modernen Umweltforschung: Klimawandel, geomorphologische Prozesse, hydrologische Systeme, Bodendynamik und Biodiversitätsveränderungen.
Das Programm zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz aus: Kerninhalte aus den Naturwissenschaften werden um sozialwissenschaftliche Perspektiven ergänzt – etwa durch Ökosystemdienstleistungen und geographische Konfliktforschung. Studierende arbeiten mit modernsten quantitativen Methoden und Geoinformationssystemen, nutzen ein eigenes Datierungslabor sowie den Ökologisch-Botanischen Garten der Universität. Das Studium kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden; die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.
Absolventinnen und Absolventen finden Beschäftigung in Regional- und Stadtplanung, Naturschutz und Umweltberatung, laborgestützter Umweltanalyse, Geoinformationsdiensten sowie in der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklungszusammenarbeit. Die Universität Bayreuth gehört im Bereich Ökologie und Umweltforschung zu den forschungsstärksten deutschen Hochschulen.
Zulassungsvoraussetzung ist ein einschlägiger Bachelorabschluss (Geographie, Geo-Ökologie, Umweltwissenschaften o.ä.) mit Mindestnote 2,5 und mindestens 135 abgeschlossenen ECTS. Grundkenntnisse in Geomorphologie, Klimatologie, Biogeographie und GIS werden erwartet; Englisch auf B2-Niveau ist Pflicht. Die Zulassung erfolgt über ein Eignungsfeststellungsverfahren mit Motivationsschreiben und ggf. Interview. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni für den Wintersemesterstart.
Module im Studium
- Klimawandel und geomorphologische Prozesse
- Hydrologische Systeme und Bodendynamik
- Biodiversität und ökologischer Wandel
- Physische Geographie: Methoden und Analyse
- Ökosystemdienstleistungen und Naturressourcen
- Geoinformationssysteme und Fernerkundung
- Quantitative Methoden in der Umweltforschung
- Wissenschaftliche Kommunikation auf Englisch
- Masterarbeit
Was du lernst
- Komplexe Umweltsysteme analysieren und interpretieren
- Quantitative Methoden und GIS für Umweltfragestellungen einsetzen
- Klimawandelprozesse und -auswirkungen bewerten
- Interdisziplinäre Forschungsansätze kombinieren
- Wissenschaftliche Ergebnisse auf Englisch kommunizieren
- Feldarbeit und Laboranalysen selbstständig durchführen
Typische Berufsfelder
- Regional- und Stadtplanung
- Naturschutz und Umweltberatung
- Umweltanalyse und Labor
- Geoinformationsdienste
- Wissenschaftliche Forschung
- Entwicklungszusammenarbeit
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Bachelor in Geographie, Geo-Ökologie, Umweltwissenschaften oder verwandtem Fach (Note mind. 2,5)
- Mind. 135 abgeschlossene ECTS im Erststudium
- Grundkenntnisse in Geomorphologie, Klimatologie, Biogeographie und GIS
- Englisch B2-Niveau
- Deutsch A1-Niveau (kann bis Ende 2. Semester nachgeholt werden)
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Bayreuth auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Geography of Environmental Transformation” an der Universität Bayreuth suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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