Lebensmitteltechnologie
Der deutschsprachige Master Lebensmitteltechnologie der TUM School of Life Sciences am Campus Weihenstephan in Freising bildet Ingenieur:innen für die industrielle Produktion von Lebensmitteln aus – vom Tiefkühlpizza-Prozess über Joghurtfermentation bis zur Fruchtsaftherstellung. Das Programm verbindet Verfahrenstechnik mit Lebensmittelchemie, Mikrobiologie und Bioprozesstechnik in einem traditionell stark anwendungsorientierten Profil mit enger Industrieanbindung im Weihenstephaner Cluster.
Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester (120 ECTS). Pflichtmodule der Ingenieurausbildung umfassen Lebensmittelrheologie, Hygienic Engineering, Scientific Computing in der Verfahrenstechnik sowie Packaging Technology. Im Vertiefungsbereich wählen Studierende aus den Schwerpunktfeldern Lebensmittelverfahrenstechnik, Bioprozesstechnik, Innovative Food Concepts und Lebensmittelmikrostrukturen. Etwa ein Drittel des Credit-Volumens entfällt auf frei wählbare Module, die individuelle Profile in Automatisierung, Sensorik, Brauereitechnik oder Verpackungsdesign erlauben. Praktika in industriellen Pilotanlagen sowie ein Forschungs- oder Industrieprojekt im dritten Semester bereiten auf die Masterarbeit (30 ECTS) im vierten Semester vor, die oft in Kooperation mit Lehrstühlen, dem Fraunhofer IVV oder Unternehmen wie Nestlé, Danone, Krones und Bühler entsteht.
Absolvent:innen übernehmen Rollen in Prozess- und Produktentwicklung, im Plant Engineering, in Qualitätsmanagement und Operational Excellence, in Anlagenbau und Anlagenautomatisierung, in der Bioprozesstechnik (Brau-, Molkerei-, Backwarenindustrie) sowie im Consulting. Auch Karrieren in Verbänden, Lebensmittelbehörden und der Forschung sind etabliert. Promotionen am TUM-Campus Weihenstephan, an Fraunhofer IVV oder Max Rubner-Instituten sind ein häufiger Anschluss.
Voraussetzung ist ein einschlägiger Bachelor in Lebensmitteltechnologie, Verfahrenstechnik, Brauwesen oder Bioprozesstechnik mit nachweisbaren ingenieur- und naturwissenschaftlichen Grundlagen (Thermodynamik, Strömungslehre, Mikrobiologie). Erforderlich sind außerdem Deutschkenntnisse auf C1-Niveau, ein industrielles Vorpraktikum sowie das Bestehen des zweistufigen TUM-Eignungsverfahrens.
Module im Studium
- Lebensmittelrheologie
- Hygienic Engineering
- Scientific Computing in der Verfahrenstechnik
- Packaging Technology
- Bioprozesstechnik
- Lebensmittelverfahrenstechnik
- Innovative Food Concepts
- Lebensmittelmikrostrukturen
- Anlagenautomatisierung
- Industrie- und Forschungsprojekt
- Sensorik und Produktentwicklung
- Masterarbeit
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Lebensmittelverfahrenstechnik
- Bioprozesstechnik
- Innovative Food Concepts
- Lebensmittelmikrostrukturen
Was du lernst
- Lebensmittelproduktionsprozesse planen und optimieren
- Bioprozesse und Fermentationen auslegen
- Anlagen und Verpackungen entwickeln
- Qualität mikrobiologisch und sensorisch bewerten
- Innovative Produkte konzipieren
- Hygienic-Design-Standards anwenden
- Wirtschaftliche und ökologische Aspekte abwägen
Typische Berufsfelder
- Prozess- und Produktentwicklung
- Plant Engineering / Anlagenbau
- Qualitätsmanagement
- Bioprozesstechnik (Brau-, Molkerei-)
- F&E Lebensmittelkonzerne
- Lebensmittelbehörden und Verbände
- Promotion an TUM Weihenstephan
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Bachelor Lebensmitteltechnologie / Verfahrenstechnik
- Thermodynamik und Strömungslehre
- Lebensmittelmikrobiologie-Grundlagen
- Industrielles Vorpraktikum
- Deutsch C1
Variante dieses Studiengangs 1 Eintrag
- Lebensmitteltechnologie Master of Science Vollzeit
Modulhandbuch & Studienordnung
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die TU München auf ihrer Website.
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