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Informatik: Games Engineering

Der Masterstudiengang Informatics: Games Engineering (M.Sc.) der Technischen Universität München ist an der TUM School of Computation, Information and Technology angesiedelt und das deutsche Vorzeigeprogramm für die wissenschaftliche Ausbildung im Bereich Spieleentwicklung. Im viersemestrigen, englischsprachigen Programm (120 ECTS) verbinden Studierende Kerninformatik mit spezialisierten Inhalten der Computergrafik, Künstlichen Intelligenz, Mensch-Computer-Interaktion und interaktiven Medien.

Die ersten drei Semester kombinieren Pflichtmodule der Spieletechnologie mit individuell wählbaren Vertiefungslinien. Zu den charakteristischen Modulen zählen Game Engine Design, Computer Graphics, Real-Time Rendering, Physically-Based Simulation, Artificial Intelligence for Games, Augmented Reality, Virtual Reality, Human-Computer Interaction sowie Multiplayer-Netzwerke und Audio Engineering. Ergänzt wird die Lehre durch ein Master-Praktikum, in dem Studierende in Teams über ein Semester an einem vollständigen Spiel-Prototypen arbeiten, sowie ein Master-Seminar zu Forschungsfragen aus der Spieleforschung. Wahlmodule können aus dem gesamten Informatik-Katalog (Machine Learning, Computer Vision, Software Engineering) sowie aus Extracurricularen Grundlagen (z. B. Sound Design oder Game Studies) gewählt werden. Das vierte Semester ist der Masterarbeit gewidmet, häufig in Kooperation mit Crytek, Ubisoft Mainz, dem Fraunhofer IGD, der UnternehmerTUM oder lokalen Indie-Studios.

Absolventinnen und Absolventen arbeiten als Engine Programmer, Technical Artist, AI Engineer, Graphics Programmer oder XR Developer in Spielestudios und Branchen, die Echtzeit-3D-Technologien nutzen — etwa Automobilindustrie (Virtual Prototyping), Medizin (Surgical Training), Bauwesen (Digital Twins) und Filmproduktion (Virtual Production). Eine Promotion an Lehrstühlen wie Computer Graphics & Visualization, Augmented Reality oder HCI ist ebenfalls verbreitet.

Voraussetzung ist ein Bachelorabschluss in Informatik oder einer eng verwandten Disziplin mit mindestens 60 ECTS Kerninformatik, davon mindestens 18 ECTS Mathematik (Lineare Algebra, Analysis, Wahrscheinlichkeitsrechnung) und solide Programmiererfahrung in C++ und Python. Die Zulassung erfolgt über das TUM-Eignungsverfahren mit Curriculum-Check und Auswahlgespräch. Englischkenntnisse auf B2-Niveau sind verpflichtend; Deutsch wird nicht vorausgesetzt. Die Aufnahmequote ist konkurrenzstark, jährlich werden rund 30 Studierende immatrikuliert.

Module im Studium

  • Game Engine Design
  • Computer Graphics
  • Real-Time Rendering
  • Physically-Based Simulation
  • Artificial Intelligence for Games
  • Augmented and Virtual Reality
  • Human-Computer Interaction
  • Multiplayer Networking
  • Audio Engineering for Games
  • Master-Praktikum Games Engineering
  • Master-Seminar Games Research
  • Masterarbeit

Schwerpunkte & Vertiefungen

  • Graphics and Rendering
  • Artificial Intelligence for Games
  • Augmented and Virtual Reality
  • Game Design and Interaction

Was du lernst

  • Echtzeit-Renderingpipelines implementieren
  • Spielmechaniken in Engines umsetzen
  • KI-Verhalten für Game Agents entwerfen
  • VR/AR-Anwendungen entwickeln
  • User-Studies für interaktive Systeme durchführen
  • Teamprojekte agil koordinieren

Typische Berufsfelder

  • Game-Programmierung in Studios
  • Engine-Entwicklung
  • XR Development
  • Virtual Production Film
  • Simulation in Industrie und Medizin
  • Forschung und Promotion

Branchen

Gaming und EntertainmentAutomobil-VisualisierungMedizintechnikArchitektur und BauwesenForschung und Wissenschaft

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Bachelor Informatik oder verwandt
  • Mindestens 60 ECTS Kerninformatik
  • 18 ECTS Mathematik
  • C++- und Python-Erfahrung
  • Englisch B2
Offizielles Modulhandbuch Offizielle Studienseite
Variante dieses Studiengangs 1 Eintrag
  • Informatik: Games Engineering Master of Science Vollzeit

Modulhandbuch & Studienordnung

Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die TU München auf ihrer Website.

Modulhandbuch zu „Medientechnik” an der TU München suchen →

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