Psychologie: Human Performance in Socio-Technical Systems an der TU Dresden
Der M.Sc. Psychologie: Human Performance in Socio-Technical Systems (HPSTS) an der TU Dresden ist ein interdisziplinärer Masterstudiengang, der sich auf menschliche Leistung in komplexen soziotechnischen Systemen spezialisiert. Das Programm vereint Arbeits-, Organisations-, Verkehrs-, Ingenieur- und Sozialpsychologie mit Methoden der Diagnostik und des Lehrens und Lernens in dynamischen Umgebungen.
Das viersemestrige Vollzeitstudium (120 ECTS) zeichnet sich durch inhaltliche Breite aus: Studierende lernen, wie Statistik, Persönlichkeitspsychologie, Gruppenklima, Lehr- und Lernkontexte sowie Mensch-Maschine-Interaktion zusammenwirken. Das Ziel ist die fundierte Analyse, Gestaltung und Evaluation von Arbeitssystemen, in denen Mensch und Technik eng zusammenarbeiten. Besonderheit: Zugang ist auch für qualifizierte Absolventinnen und Absolventen aus Ingenieurs-, Informatik- und Wirtschaftswissenschaften möglich, was das Programm ausdrücklich interdisziplinär macht. Es ist zulassungsbeschränkt mit einem jährlichen Aufnahmekontingent von 60 Studierenden und einem Eignungsfeststellungsverfahren.
Einsatzfelder für Absolventinnen und Absolventen finden sich überall dort, wo Menschen und technische Systeme zusammenwirken: Luft- und Raumfahrt, Verkehr, Energiewirtschaft, Automotive, Gesundheitswesen und Arbeitssicherheit. Die TU Dresden als Exzellenzuniversität bietet dabei Zugang zu Forschungsverbünden und industriellen Kooperationen.
Sprachkenntnisse: Englischkenntnisse auf B2-Niveau sind Zulassungsvoraussetzung, da ein Teil der Lehrveranstaltungen auf Englisch stattfindet.
Module im Studium
- Arbeits- und Organisationspsychologie
- Verkehrspsychologie
- Ingenieurpsychologie und Mensch-Maschine-Interaktion
- Diagnostik in soziotechnischen Systemen
- Lehr- und Lernkontexte in dynamischen Umgebungen
- Sozialpsychologie und Gruppenklima
- Forschungsmethoden und Statistik
- Personalpsychologie und -entwicklung
- Masterarbeit
Was du lernst
- Arbeitssysteme hinsichtlich menschlicher Leistung analysieren und bewerten
- Mensch-Maschine-Schnittstellen und Arbeitsumgebungen nutzerorientiert gestalten
- Personalauswahl und -entwicklung in Hochleistungsorganisationen durchführen
- Trainings und Lernumgebungen für komplexe Umwelten konzipieren
- Forschungsdesigns für soziotechnische Fragestellungen entwickeln und umsetzen
- Erkenntnisse aus Verkehrs-, Luft- und Raumfahrtpsychologie anwenden
Typische Berufsfelder
- Human Factors Engineer in Industrie und Luftfahrt
- Personalpsychologin oder Personalpsychologe in Unternehmen
- Verkehrspsychologische Gutachterin oder Gutachter
- Organisationsberaterin oder Organisationsberater
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Mitarbeiter an Hochschulen
- Sicherheitsmanagerin oder Sicherheitsmanager in kritischen Industrien
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Abgeschlossenes Bachelorstudium in Psychologie (min. 6 Semester) oder in Ingenieur-, Informatik-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften mit Nachweisen in mindestens 4 von 12 psychologischen Kernbereichen
- Englischkenntnisse auf B2-Niveau
- Bestandenes Eignungsfeststellungsverfahren
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die TU Dresden auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Psychologie: Human Performance in Socio-Technical Systems” an der TU Dresden suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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