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Hydrowissenschaften: Wasserwirtschaft, Hydrologie, Kreislaufwirtschaft

TU Dresden Dresden Bachelor (Bachelor/Bakkalaureus)

Der Bachelor Hydrowissenschaften: Wasserwirtschaft, Hydrologie, Kreislaufwirtschaft an der Technischen Universität Dresden wird am Department Hydrowissenschaften der Fakultät Umweltwissenschaften angeboten und ist einer der wenigen grundständigen Studiengänge in Deutschland, der die wasserbezogenen Ingenieur- und Naturwissenschaften bereits im Bachelor unter einem Dach bündelt. Das Programm umfasst sechs Semester und 180 Leistungspunkte und führt zum B.Sc. Dresden ist über DRESDEN-concept eng mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung und dem Forschungsverbund öffentlicher Versorgungsunternehmen vernetzt.

In den ersten beiden Semestern absolvieren alle Studierenden 17 Pflichtmodule im Umfang von 100 LP, die das gemeinsame Fundament legen: Mathematik, Physik, Chemie und Statistik, dazu Grundlagen der Hydrologie, der Hydromechanik, der Geowissenschaften, der Ökologie und Wasserchemie sowie technische Mechanik und Informatik für Naturwissenschaftler. Nach dem zweiten Semester wählen Studierende eine der drei Vertiefungen: Wasserwirtschaft behandelt Siedlungswasserwirtschaft, Wasserbau, Trink- und Abwasserbehandlung, Wassergüte und wasserwirtschaftliche Planung. Hydrologie vertieft Niederschlags-Abfluss-Modellierung, Grundwasserhydraulik, Limnologie, Meteorologie und Fernerkundung. Kreislaufwirtschaft / Stoffstrommanagement widmet sich Abfallwirtschaft, Altlasten, Sekundärrohstoffen, Recyclingtechnologien und Stoffstrombilanzierung. Jede Vertiefung umfasst sechs bis acht Pflichtmodule à 40 LP.

Ergänzend werden 30 LP Wahlpflichtmodule belegt — entweder aus den nicht gewählten Vertiefungen oder aus einem Katalog von 28 Ergänzungsqualifikationen, etwa GIS, Programmierung, Geostatistik, Strömungssimulation oder Umweltrecht. Die Bachelorarbeit (10 LP) wird im sechsten Semester innerhalb von zwölf Wochen verfasst und mit einem Kolloquium verteidigt. Praktika und Geländearbeit sind in mehreren Modulen integriert; viele Studierende arbeiten zudem als studentische Hilfskraft in Forschungsprojekten am UFZ oder am Institut für Hydrologie und Meteorologie.

Absolventinnen und Absolventen können in fünf konsekutive Master einsteigen (Hydrowissenschaften, Hydro Science and Engineering, Abfallwirtschaft, Wasserwirtschaft sowie internationale Programme wie Tropical Hydrogeology and Environmental Engineering). Die Vertiefung bestimmt häufig den Berufsweg: Wasserwirtschaftler arbeiten typischerweise in Ingenieurbüros für Siedlungswasserwirtschaft, bei Stadtwerken, Wasserverbänden und Talsperrenverwaltungen; Hydrologinnen finden Beschäftigung in Landesämtern, beim Deutschen Wetterdienst, in der Klimafolgenforschung und in internationalen Organisationen; Stoffstrommanager wechseln in die Abfall- und Recyclingwirtschaft, in Beratungsunternehmen für Umweltzertifizierungen oder in Industriebetriebe mit Umwelt- und Ressourcenfunktion. Berufliche Einsatzfelder umfassen außerdem Ver- und Entsorgungsunternehmen, Umwelt- und Wasserschutzbehörden, die Bauwirtschaft, Versicherungen (Hochwasserrisiko) sowie Forschungseinrichtungen wie das UFZ. Voraussetzungen sind solide Schulkenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie (Leistungskurs Mathematik oder Naturwissenschaft empfohlen), technisches Verständnis, Englisch B2 für Fachliteratur, Bereitschaft zu mehrtägiger Geländearbeit auch bei schlechtem Wetter sowie analytisches Denken im Umgang mit Modellrechnungen und Stoffstrombilanzierungen. Der Studiengang ist zulassungsfrei und beginnt zum Wintersemester.

Module im Studium

  • Mathematik für Hydrowissenschaften
  • Physik für Naturwissenschaftler
  • Chemie und Wasserchemie
  • Statistik und Datenanalyse
  • Grundlagen der Hydrologie
  • Hydromechanik
  • Geowissenschaften und Bodenkunde
  • Ökologie und Limnologie
  • Technische Mechanik
  • Informatik für Naturwissenschaftler
  • Siedlungswasserwirtschaft
  • Wasserbau
  • Grundwasserhydraulik
  • Abfallwirtschaft und Altlasten
  • Stoffstrommanagement
  • Bachelorarbeit

Schwerpunkte & Vertiefungen

  • Wasserwirtschaft
  • Hydrologie
  • Kreislaufwirtschaft / Stoffstrommanagement

Was du lernst

  • Modellierung hydrologischer Prozesse
  • Bemessung wasserbaulicher Anlagen
  • Analyse von Wasser- und Stoffströmen
  • GIS- und Geodaten-Auswertung
  • Planung von Abfall- und Recyclingsystemen
  • Wasserchemische Laborarbeit
  • Eigenständige Bachelorarbeit verfassen

Typische Berufsfelder

  • Wasserverbände
  • Ingenieurbüros für Wasser- und Umwelttechnik
  • Umweltbehörden
  • Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen
  • Bauwirtschaft
  • Forschungseinrichtungen
  • Beratung im Umweltbereich

Branchen

WasserwirtschaftUmwelttechnikBau- und TiefbauÖffentlicher DienstAbfall- und KreislaufwirtschaftForschung und Entwicklung

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Solide Mathematikkenntnisse
  • Schulkenntnisse in Physik und Chemie
  • Englisch B2 für Fachliteratur
  • Technisches Verständnis
  • Bereitschaft zu Gelände- und Laborarbeit
Offizielles Modulhandbuch Offizielle Studienseite
2 Varianten dieses Studiengangs 2 Einträge
  • Geographie Bachelor of Science Teilzeit
  • Hydrowissenschaften: Wasserwirtschaft, Hydrologie, Kreislaufwirtschaft Bachelor of Science Teilzeit

Modulhandbuch & Studienordnung

Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die TU Dresden auf ihrer Website.

Modulhandbuch zu „Geowissenschaften, -technologie” an der TU Dresden suchen →

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