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Mobilität und Verkehrssysteme

TU Dresden Dresden Bachelor (Bachelor/Bakkalaureus)

Der Bachelor Mobilität und Verkehrssysteme an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der TU Dresden ist einer der wenigen vollwertig universitären, ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Verkehrsstudiengänge in Deutschland. Die Fakultät blickt auf eine über hundertjährige Tradition zurück und bündelt Lehrstühle zu Bahnbau, Straßenverkehr, Telematik, Luftverkehr, Verkehrspsychologie und Verkehrsökologie unter einem Dach – ein Profil, das in den ersten Semestern stark methodisch und ab dem vierten Semester über Vertiefungen erlebbar wird. Der Abschluss ist ein Bachelor of Science, die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester, das Studium ist nicht zulassungsbeschränkt und beginnt jeweils zum 1. Oktober im Wintersemester. Auch ein Teilzeitstudium mit 50 Prozent Belastung ist möglich.

In den ersten drei Semestern dominieren ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Höhere Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Informatik und Programmierung, Elektrotechnik sowie Einführungsmodule in Straßen-, Schienen-, Luft- und ÖPNV-Systeme. Hinzu kommen Verkehrswirtschaft, Logistik, Verkehrspsychologie und Verkehrsökologie als verbindliche Bausteine des interdisziplinären Profils. Ab dem vierten Semester wählen Studierende zwei der fünf Studienrichtungen, in denen Vorlesungen, Übungen, Praktika und Projektarbeiten konzentriert werden: Mobilitätsplanung mit Verkehrsentwurf und ÖPNV-Planung, Intelligente Verkehrssysteme mit Themen wie kooperativem Fahren und Verkehrstelematik, Elektrische Verkehrssysteme mit Antriebstechnik und Energiebordnetzen, Bahnsysteme und Öffentlicher Verkehr mit Oberbau, Sicherungstechnik und Betrieb sowie Luftverkehr mit Flugsicherung, Flughafensystemen und Luftverkehrsmanagement. Begleitend wird ein Praktikum von in der Regel acht Wochen verlangt, das in Unternehmen, Behörden oder Forschungseinrichtungen abgeleistet werden kann. Das Studium endet mit einer Bachelorarbeit, deren Themen häufig aus laufenden Forschungs- oder Industriekooperationen der Fakultät stammen.

Die Dresdner Forschungs- und Industrieanbindung – etwa zu DLR, VW Sachsen, DB Systemtechnik, Helmholtz-Zentrum, Verkehrsverbund Oberelbe oder Flughafen Dresden – schlägt sich in Lehrinhalten zu Automatisierung, vernetztem Fahren, Wasserstoffmobilität, Mobility as a Service und Verkehrsmodellierung nieder. Englischsprachige Wahlmodule sowie Exkursionen zu Verkehrsknoten, Stellwerken und Betriebshöfen sind fester Bestandteil; Soft Skills und Managementkompetenzen werden über das gesamte Studium hinweg in Projektarbeiten integriert.

Absolventinnen und Absolventen finden Stellen in Verkehrsplanungsbüros, bei Bahn- und ÖPNV-Unternehmen, in der Automobilindustrie, bei Flughafen- und Luftfahrtgesellschaften, in Behörden für Verkehr und Stadtentwicklung sowie in der Forschung; rund 70 Prozent treten bereits während oder unmittelbar nach dem Studium in ein Beschäftigungsverhältnis ein, fast alle übrigen innerhalb von drei Monaten. Häufig folgt der konsekutive Master Verkehrsingenieurwesen oder ein spezialisierter Master wie Bahnsystemingenieurwesen, Logistik oder Maschinenbau mit Verkehrsschwerpunkt. Voraussetzungen sind die allgemeine Hochschulreife, ein solides Verständnis für Mathematik und Physik, technisches Interesse und für internationale Bewerberinnen und Bewerber DSH- oder TestDaF-Nachweise.

Module im Studium

  • Höhere Mathematik für Ingenieure
  • Physik für Verkehrsingenieure
  • Technische Mechanik
  • Informatik und Programmierung
  • Elektrotechnik
  • Grundlagen Straßenverkehr
  • Grundlagen Schienenverkehr
  • Grundlagen Luftverkehr
  • Verkehrsökonomie und Logistik
  • Verkehrspsychologie
  • Verkehrsökologie
  • Bachelorpraktikum
  • Bachelorarbeit

Schwerpunkte & Vertiefungen

  • Mobilitätsplanung
  • Intelligente Verkehrssysteme
  • Elektrische Verkehrssysteme
  • Bahnsysteme und Öffentlicher Verkehr
  • Luftverkehr

Was du lernst

  • Verkehrssysteme modellieren und bewerten
  • Mobilitätsdaten ingenieurwissenschaftlich auswerten
  • Schienen- und Straßeninfrastruktur planen
  • Automatisierungs- und Steuerungstechnik anwenden
  • Umwelt- und Lärmwirkungen einschätzen
  • Verkehrsprojekte interdisziplinär bearbeiten

Typische Berufsfelder

  • Verkehrsplanung in Ingenieurbüros
  • Schienen- und ÖPNV-Betrieb
  • Automobil- und Zulieferindustrie
  • Luftverkehrsgesellschaften und Flughäfen
  • Verkehrsbehörden und Stadtentwicklung
  • Forschung und Entwicklung
  • Telematik- und Mobilitätsdienstleister

Branchen

Verkehrs- und MobilitätswirtschaftAutomobilindustrieBahnverkehrLuftfahrtÖffentliche VerwaltungIngenieurdienstleistungen

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Allgemeine Hochschulreife
  • Solide Mathematik- und Physikkenntnisse
  • Technisches und planerisches Interesse
  • Deutschnachweis für internationale Bewerbende
  • Bereitschaft zum Pflichtpraktikum
Offizielles Modulhandbuch Offizielle Studienseite
Variante dieses Studiengangs 1 Eintrag
  • Mobilität und Verkehrssysteme Bachelor of Science Teilzeit

Modulhandbuch & Studienordnung

Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die TU Dresden auf ihrer Website.

Modulhandbuch zu „Fahrzeug-, Verkehrstechnik” an der TU Dresden suchen →

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