Drug Regulatory Affairs an der Universität Bonn
Der weiterbildende Masterstudiengang Drug Regulatory Affairs (M.D.R.A.) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Regulatory Affairs (DGRA) angeboten und ist einer der führenden Studiengänge für Arzneimittelzulassung im deutschsprachigen Raum. Das Programm ist als berufsbegleitendes Teilzeitstudium konzipiert mit einer Regelstudienzeit von vier bis sechs Semestern (60 ECTS).
Das Curriculum vermittelt das gesamte Spektrum regulatorischer Anforderungen für Arzneimittel: chemisch-pharmazeutische, pharmakologisch-toxikologische und klinische Inhalte von Zulassungsdossiers, Qualitätssicherung und GxP-Standards, europäisches und internationales Arzneimittelrecht, Zulassungsstrategien sowie Informationssysteme im Regulatory-Bereich. Die zwölf Pflichtmodule werden in den ersten zwei Semestern absolviert – überwiegend online mit 20 % Präsenzanteil; ein sechsmonatiges Praktikum (Semester 3) und die Masterarbeit (Semester 4) schließen das Programm ab.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten als Regulatory Affairs Manager oder Regulatory Affairs Specialist in Pharmaunternehmen, Medizintechnikfirmen, biotechnologischen Startups und bei Behörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).
Zugelassen werden Absolventen mit einschlägigem Hochschulabschluss (mind. 180 ECTS) in Pharmazie, Medizin, Biologie, Chemie oder verwandten Fächern sowie mindestens einem Jahr relevanter Berufserfahrung; Englischkenntnisse B2 sind erforderlich. Die Studiengebühr für das Gesamtprogramm beträgt 9.900 EUR (ab WiSe 2025/26); Einschreibung ist zum Winter- und Sommersemester möglich.
Module im Studium
- Arzneimittelrecht Europa und Deutschland
- Arzneimittelrecht international (USA, Japan, ICH)
- Zulassungsverfahren und -strategien
- Chemisch-pharmazeutische Dokumentation (CMC)
- Pharmakologisch-toxikologische Bewertung
- Klinische Prüfungen und Klinische Dokumentation
- GxP-Standards und Qualitätssicherung
- Pharmakovigilanz und Risikomanagement
- Informationssysteme und Regulatory Databases
- Biostatistik und Studiendesign im regulatorischen Kontext
- Internationales Regulatory Affairs (Biologika, Medizinprodukte)
- Praktikum und Masterarbeit
Was du lernst
- Zulassungsdossiers (CTD) nach europäischen und internationalen Standards erstellen
- Regulatorische Strategien für Arzneimittelentwicklungen entwickeln und umsetzen
- Arzneimittelrechtliche Anforderungen in Deutschland, Europa und international anwenden
- Pharmakovigilanz-Systeme aufbauen und Risikomanagement-Pläne erstellen
- GxP-konforme Prozesse in Qualitätssicherung und Produktion beurteilen
- Behördenkommunikation mit BfArM und EMA fachgerecht führen
Typische Berufsfelder
- Regulatory Affairs Manager in Pharmaunternehmen
- Regulatory Affairs Specialist in Biotechnologie oder Medizintechnik
- Referent bei BfArM, EMA oder nationalen Zulassungsbehörden
- Consultant in Regulatory-Affairs-Beratungsunternehmen
- Quality Assurance Manager in der Pharmaindustrie
- Medical Writer mit Fokus auf Zulassungsdokumentation
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Einschlägiger Hochschulabschluss (mind. 180 ECTS) in Pharmazie, Medizin, Biologie, Chemie oder verwandten Fächern
- Mindestens ein Jahr relevante Berufserfahrung zu Studienbeginn
- Englischkenntnisse mindestens B2
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Bonn auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Drug Regulatory Affairs” an der Universität Bonn suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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