Engineering Geohazards an der RWTH Aachen
Der Master Engineering Geohazards (M.Sc.) an der RWTH Aachen University ist ein interdisziplinäres englischsprachiges Masterprogramm an der Schnittstelle von Geowissenschaften, Ingenieurwesen und Wirtschaft. In vier Semestern (120 ECTS) werden Studierende ausgebildet, die Entstehungsmechanismen, gesellschaftlichen Folgen und technischen Schutzmaßnahmen natürlicher Gefahren – von Erdbeben und Vulkanausbrüchen bis hin zu Sturzfluten, Stürmen und Hangrutschungen – systematisch zu verstehen und zu bewerten.
Das erste Studienjahr legt die geowissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen: Plattentektonik, Einführung in natürliche Gefahren, Hochwasserschutz und Küsteningenieurwesen sowie Methoden der Fernerkundung bilden den Kern. Ein integriertes Forschungsmodul – „From Maps to Models" – vermittelt die Entwicklung und kritische Bewertung von Georisikomodellen. Im zweiten Jahr vertiefen Studierende ihr Wissen in ausgewählten Schwerpunkten und absolvieren ein Pflichtpraktikum in Industrie oder Forschung; ein Mobilitätsmodul an europäischen Partnerhochschulen ist möglich. Den Abschluss bildet eine eigenständige Master-Thesis, die wahlweise in Kooperation mit Partnerunternehmen durchgeführt werden kann.
Absolventinnen und Absolventen sind qualifiziert für Tätigkeiten bei Behörden und staatlichen Katastrophenschutzbehörden, internationalen Organisationen (EU, UN, Weltbank), Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen, Ingenieur- und Umweltberatungsunternehmen sowie Forschungsinstituten und Hochschulen. Die globale Relevanz des Themenfelds – Klimawandel verschärft Häufigkeit und Intensität von Naturkatastrophen – macht das Programm zukunftssicher.
Zulassungsfrei – kein NC; Zugangsvoraussetzung ist ein erster Hochschulabschluss sowie nachgewiesene Englischkenntnisse. Das Programm beginnt sowohl im Winter- als auch im Sommersemester.
Module im Studium
- Introduction to Natural Hazards
- Plate Tectonics for Engineering Geohazards
- Flood Protection and Coastal Engineering
- Advanced Methods in Remote Sensing
- Sustainability Assessment - Methods and Tools
- Research Module: Integrated Master Project - From Maps to Models
- Geohazard Risk Management and Project Management
- Internship in Industry or Research
- Mobility Module
- Master Thesis
Was du lernst
- Naturgefahren hinsichtlich Entstehung, Dynamik und gesellschaftlicher Auswirkung analysieren
- Geotechnische Schutzmaßnahmen konzipieren und bewerten
- Georisikomodelle entwickeln und kritisch evaluieren
- Fernerkundungs- und Geoinformationsmethoden für Gefahrenzonierung einsetzen
- Interdisziplinäre Projektergebnisse in Englisch kommunizieren und präsentieren
Typische Berufsfelder
- Katastrophenschutz und Krisenmanagement bei Behörden
- Internationale Organisationen (UN, EU, Weltbank)
- Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen (Georisiken)
- Ingenieur- und Umweltberatung
- Forschungsinstitute und Hochschulen
- Naturgefahrenmanagement in der Bauwirtschaft
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Erster Hochschulabschluss (Bachelor oder äquivalent)
- Nachgewiesene Englischkenntnisse gemäß Prüfungsordnung
- Empfohlen: Grundkenntnisse in Geowissenschaften, Geotechnik oder Ingenieurwesen
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die RWTH Aachen auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Engineering Geohazards” an der RWTH Aachen suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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