Public Health an der LMU München
Der M.Sc. Public Health an der LMU München wird an der Pettenkofer School of Public Health (PSPH) angeboten und zählt zu den etabliertesten Programmen im deutschsprachigen Raum. Die Ausbildung qualifiziert für analytisch-konzeptionelle und leitende Tätigkeiten im Gesundheitswesen, in der Forschung und in der Gesundheitspolitik – mit besonderem Fokus auf epidemiologische Methodik und bevölkerungsbezogene Gesundheitsförderung.
Das Curriculum umfasst Pflichtmodule in Biometrie und Epidemiologie, Public-Health-Kernkompetenzen sowie Research Skills; hinzu kommt ein Pflichtpraktikum von mindestens 18 Wochen (24 ECTS) in einer Einrichtung des Gesundheitswesens. Über Wahlpflichtmodule können die Studierenden zwischen 15 Schwerpunkten wählen, darunter Global Public Health, Gesundheitsökonomie, Qualitative Forschungsmethoden, Planetary Health, Public Mental Health und Public Health Nutrition. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester (120 ECTS); das Studium beginnt ausschließlich im Wintersemester und wird auf Deutsch mit einzelnen englischsprachigen Modulen angeboten.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Versorgungsforschung, im Öffentlichen Gesundheitsdienst, bei Krankenkassen, in internationalen Organisationen wie WHO oder UNICEF, in Ministerien und Behörden sowie in der Pharmaindustrie. Das Programm der LMU zeichnet sich durch eine hohe Forschungsintensität aus: 40 Prozent der Absolventinnen und Absolventen veröffentlichen ihre Masterarbeiten in referierten Fachzeitschriften.
Voraussetzung ist ein erster Hochschulabschluss in Medizin, einem naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen oder verwandten Fach. Studiengebühren werden nicht erhoben; es gilt der reguläre bayerische Semesterbeitrag. Die Zulassung erfolgt über ein hochschulinternes Auswahlverfahren.
Module im Studium
- Biometrie I und II
- Epidemiologie
- Public Health Kernkompetenzen
- Research Skills II
- Forschungspraktikum (18 Wochen Pflichtpraktikum)
- Masterarbeit
- Wahlpflicht: Global Public Health
- Wahlpflicht: Gesundheitsökonomie
- Wahlpflicht: Qualitative Forschungsmethoden
- Wahlpflicht: Planetary Health
- Wahlpflicht: Public Mental Health
- Wahlpflicht: Public Health Nutrition
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Global Public Health
- Gesundheitsökonomie
- Qualitative und quantitative Forschungsmethoden
- Planetary Health
- Public Mental Health
- Public Health Nutrition
Was du lernst
- Epidemiologische Daten erheben, analysieren und interpretieren
- Biostatistische Methoden auf Gesundheitsfragestellungen anwenden
- Gesundheitliche Ungleichheiten auf Bevölkerungsebene analysieren
- Präventive und gesundheitsfördernde Programme konzipieren und evaluieren
- Evidenzbasierte Empfehlungen für die Gesundheitspolitik ableiten
- Wissenschaftliche Befunde in Fachzeitschriften publizieren
- International in Public-Health-Kontexten kommunizieren
Typische Berufsfelder
- Versorgungsforschung an Universitäten und Forschungsinstituten
- Öffentlicher Gesundheitsdienst und Gesundheitsämter
- Epidemiologische Analysen bei Krankenkassen
- Gesundheitspolitik in Ministerien und Behörden
- Internationale Organisationen (WHO, UNICEF, ECDC)
- Pharma- und Medizintechnikunternehmen (Medical Affairs)
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Erster Hochschulabschluss in Medizin, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften oder verwandtem Fach
- Grundkenntnisse in Statistik und Epidemiologie empfohlen
- Gute Deutschkenntnisse; Englischkenntnisse für internationale Module erforderlich
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die LMU München auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Public Health” an der LMU München suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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