Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) - Gehörlosenpädagogik an der LMU München
NC-Hinweis: Zulassung über Eignungsverfahren. Direktzugang für LMU-Bachelor-PIR-Absolventinnen; externe Bewerberinnen müssen Eignungsprüfung ablegen. Immatrikulation war bis SoSe 2026 ausgesetzt – aktuellen Status beim Prüfungsamt erfragen.
Der Master of Science Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) – Gehörlosenpädagogik ist ein hochspezialisierter Masterstudiengang am Department Pädagogik und Rehabilitation der LMU München. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen des entsprechenden Bachelorstudiengangs und vertieft die wissenschaftliche und didaktische Ausbildung im Bereich der Hörschädigungspädagogik mit besonderem Fokus auf gehörlose und hochgradig schwerhörige Kinder und Jugendliche.
Das Studium ist interdisziplinär und forschungsorientiert angelegt. Inhaltlich umfasst es vertiefende Lehrveranstaltungen zu Gehörlosenpädagogik und Didaktik, Audiologie und Hörschädigungskunde, Phonetik und Kommunikationsentwicklung, Gebärdensprachkompetenz (Deutsche Gebärdensprache, DGS), Inklusion und sonderpädagogische Unterstützung sowie diagnostische und psychologische Kompetenzen. Ergänzt wird dies durch bildungswissenschaftliche Grundlagenmodule und empirische Forschungsmethoden. Der Studiengang schließt mit einer wissenschaftlichen Masterarbeit ab.
Die Zulassung setzt in der Regel den Bachelorabschluss im Fach PIR bei Hörschädigung der LMU München voraus. Externe Bewerberinnen und Bewerber müssen ein Eignungsverfahren erfolgreich absolvieren. Studiengebühren fallen an der staatlichen LMU nicht an; es ist lediglich ein Semesterbeitrag zu entrichten. Hinweis: Die Immatrikulation war bis einschließlich Sommersemester 2026 ausgesetzt — vor einer Bewerbung sollte der aktuelle Stand beim Prüfungsamt erfragt werden.
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für Lehrämter an Förderschulen mit Förderschwerpunkt Hören sowie für Tätigkeiten in Frühförderstellen, Beratungsstellen und Einrichtungen der Rehabilitation und Inklusion. In Kombination mit dem entsprechenden Bachelor ermöglicht der Abschluss die Erste Staatsprüfung für das Lehramt Sonderpädagogik.
Module im Studium
- Gehörlosenpädagogik: Theorie und Didaktik
- Audiologie und Hörschädigungskunde
- Phonetik und Kommunikationsentwicklung
- Deutsche Gebärdensprache (DGS)
- Diagnostik und Förderplanung
- Inklusion und sonderpädagogische Unterstützung
- Psychologische Grundlagen der Hörschädigungspädagogik
- Bildungswissenschaftliche Vertiefung
- Empirische Forschungsmethoden
- Masterarbeit
Was du lernst
- Gehörlose und schwerhörige Kinder pädagogisch diagnostizieren und fördern
- Deutsche Gebärdensprache (DGS) für den Unterricht einsetzen
- Audiologische Befunde interpretieren und pädagogisch ableiten
- Inklusionsprozesse in Schule und Frühförderung gestalten
- Eigenständige empirische Forschungsprojekte durchführen
- Interdisziplinär mit Audiologen, Logopäden und Eltern zusammenarbeiten
Typische Berufsfelder
- Lehrtätigkeit an Förderschulen (Förderschwerpunkt Hören)
- Arbeit in Frühförderstellen für hörbehinderte Kinder
- Beratungslehrkraft und sonderpädagogische Fachberatung
- Rehabilitation und Hörgeräteversorgung in Fachzentren
- Wissenschaftliche Mitarbeit und Promotion
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Bachelorabschluss im Fach PIR bei Hörschädigung (LMU oder gleichwertiger Abschluss)
- Erfolgreiche Teilnahme am Eignungsverfahren (für externe Bewerberinnen und Bewerber)
- Mindestens 180 ECTS im Bachelor
- Belegung von mind. 6 ECTS in gehörlosenpädagogischen Wahlveranstaltungen
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die LMU München auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) - Gehörlosenpädagogik” an der LMU München suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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