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Phonetik und Sprachverarbeitung an der LMU München

München Master

NC-Hinweis: Eignungsverfahren: Bewerbungsmappe (Lebenslauf, Motivationsschreiben max. 500 Wörter, Transcript of Records mit mind. 150 ECTS) wird von einer Kommission bewertet. Beide Gutachter müssen den Kandidaten als „geeignet" einstufen. Studienbeginn nur zum Wintersemester.

Der Masterstudiengang Phonetik und Sprachverarbeitung (M.A.) am Institut für Phonetik und Sprachverarbeitung (IPS) der LMU München ist einer der wenigen spezialisierten Studiengänge Deutschlands an der Schnittstelle von Sprachwissenschaft, Informatik und Kognitionswissenschaft. Das Institut betreibt mit dem Bayerischen Archiv für Sprachsignale (BAS) eine der bedeutendsten Sprachdatenbanken im deutschsprachigen Raum – Forschung und Lehre sind dadurch direkt mit praxisrelevanter Infrastruktur verknüpft.

Das viersemestrige Studium ist in drei thematische Säulen gegliedert: experimentelle Phonetik, kognitive Sprachverarbeitung und Sprachtechnologie. Pflichtmodule umfassen Experimental Phonetics, Cognitive Speech Processing, Modern Research Methods sowie Speech Technology and Databases. Im Wahlbereich spezialisieren sich Studierende auf einen der drei Bereiche und absolvieren ein projektbasiertes Praktikum, das im dritten Semester in einem Projektmodul mündet. Das Studium kann als Ein-Fach-MA mit Profilbereich oder als Zwei-Fach-MA mit Nebenfach Informatik (je 30 ECTS) absolviert werden. Die Abschlussarbeit (30 ECTS) wird mit einer mündlichen Disputation kombiniert.

Die Zulassung erfolgt über ein Eignungsverfahren: Bewerberinnen und Bewerber müssen einen ersten Hochschulabschluss in Phonetik, Sprachtechnologie, Computerlinguistik, Linguistik, Psycholinguistik, Sprachtherapie oder Psychologie nachweisen und Kenntnisse in mindestens zwei der Bereiche Phonetik (artikulatorisch/akustisch/perzeptiv), Psycholinguistik, statistisches Modellieren, Programmierung und Sprachdatenbanken belegen. Bewerbungsunterlagen werden von einer Kommission gesichtet; ein Auswahlgespräch ist derzeit ausgesetzt. Studienbeginn ist ausschließlich zum Wintersemester.

Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Sprachtechnologiebranche (automatische Spracherkennung und -synthese, digitale Assistenten), in der Forschung an Universitäten und Forschungsinstituten, im Bereich barrierefreie Kommunikation sowie in der Entwicklung medizinischer Diagnosesysteme für Sprach- und Kommunikationsstörungen.

Module im Studium

  • Experimental Phonetics V
  • Cognitive Speech Processing III
  • Modern Research Methods
  • Speech Technology and Databases
  • Praktikum Sprachtechnologie
  • Praktikum Experimentelle Phonetik
  • Praktikum Kognitive Sprachverarbeitung
  • Speech Technology Specialization
  • Speech Databases Specialization
  • MA-Arbeit und Disputation

Schwerpunkte & Vertiefungen

  • Sprachtechnologie
  • Experimentelle Phonetik
  • Kognitive Sprachverarbeitung

Was du lernst

  • Sprachsignale mit modernen Methoden aufnehmen, annotieren und analysieren
  • Statistische Modelle für Sprachverarbeitungsaufgaben entwickeln und evaluieren
  • Systeme zur automatischen Spracherkennung und -synthese konzipieren
  • Kognitive und physiologische Grundlagen der Lautsprache wissenschaftlich einordnen
  • Empirische Forschungsdesigns in der Phonetik und Psycholinguistik planen und durchführen
  • Sprachdatenbanken aufbauen und für NLP-Anwendungen nutzen

Typische Berufsfelder

  • Speech Engineer / NLP-Entwickler
  • Forschung an Universitäten und Instituten
  • Produktentwicklung bei Sprachassistenzunternehmen
  • Audiologische und klinische Diagnostik
  • Barrierefreie Kommunikationstechnologie
  • Data Scientist mit Sprachfokus

Branchen

Sprachverarbeitungs- und KI-TechnologieGesundheitswesen und AudiologieWissenschaft und ForschungTelekommunikation und digitale AssistentenMedien und Rundfunk

Empfohlene Vorkenntnisse

  • Erster Hochschulabschluss in Phonetik, Computerlinguistik, Linguistik, Psycholinguistik, Sprachtherapie oder Psychologie
  • Kenntnisse in mindestens zwei Bereichen: artikulatorische/akustische/perzeptive Phonetik, Psycholinguistik, statistisches Modellieren, Programmierung, Sprachdatenbanken
  • Erfolgreiche Teilnahme am Eignungsverfahren (Bewerbungsmappe + ggf. Interview)
  • Deutschkenntnisse (Lehrsprache Deutsch)
Offizielle Studienseite
linguistiksprachverarbeitungnlpforschung

Studieninhalte & Dokumente

Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die LMU München auf ihrer Website.

Modulhandbuch zu „Phonetik und Sprachverarbeitung” an der LMU München suchen →

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