Physik, Theoretische an der LMU München
NC-Hinweis: Zulassungsfrei; einzige formale Voraussetzung ist die Hochschulzugangsberechtigung. Das Nebenfach ist nur in Kombination mit einem Hauptfach studierbar (Mathematik, Statistik und Data Science oder Informatik; bei Informatik gilt dessen örtliche Zulassungsbeschränkung).
Das Nebenfach Theoretische Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München umfasst 30 ECTS und wird ausschließlich in Kombination mit einem Hauptfach studiert. Es ist zugelassen in Verbindung mit den Hauptfächern Mathematik, Statistik und Data Science sowie Informatik. Unterrichtssprache ist Deutsch; Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester möglich.
Inhaltlich vermittelt das Nebenfach die zentralen Gebiete der theoretischen Physik in kompakter, mathematisch strenger Form. Den Ausgangspunkt bildet das Modul Rechenmethoden der Theoretischen Physik, das die für das gesamte Nebenfach unverzichtbaren Rechentechniken bereitstellt. Es folgen Theoretische Mechanik (klassische Mechanik im Lagrange- und Hamilton-Formalismus) und Elektrodynamik (Maxwell-Gleichungen, elektromagnetische Wellen). Darauf aufbauend behandeln Quantenmechanik und Statistische Physik die tragenden Säulen der modernen Physik. Der starke mathematische Fokus — auf Differentialgleichungen, Vektoranalysis, Variationsrechnung und lineare Algebra — macht das Nebenfach besonders anschlussfähig für quantitative Hauptfächer. Im Vordergrund stehen durchgehend die mathematische Formulierung physikalischer Gesetze, logisch-strukturiertes Problemlösen und das Aufstellen und Analysieren physikalischer Modelle.
Das Nebenfach richtet sich an Studierende der Mathematik, Informatik oder Data Science, die ihr Hauptfachstudium um eine physikalische Perspektive erweitern wollen. Die Verbindung aus einem quantitativen Hauptfach und theoretisch-physikalischem Nebenfach erzeugt ein Profil, das in Grundlagenforschung, Modellierung, Simulation und technologienaher Industrie geschätzt wird.
Das Nebenfach ist zulassungsfrei: Die Einschreibung setzt nur die Hochschulzugangsberechtigung voraus. Zu beachten ist, dass bei der Kombination mit dem Hauptfach Informatik oder Data Science deren eigene Zulassungsbeschränkungen gelten. Studiengebühren erhebt die LMU nicht; es fällt lediglich der Semesterbeitrag an. Das Nebenfach bereitet auf ein Masterstudium in Physik, Mathematical Physics, Data Science oder verwandten Feldern vor.
Module im Studium
- Rechenmethoden der Theoretischen Physik
- Theoretische Mechanik
- Elektrodynamik
- Quantenmechanik
- Statistische Physik
Was du lernst
- Physikalische Gesetze im Lagrange- und Hamilton-Formalismus formulieren
- Maxwell-Gleichungen und elektromagnetische Wellen mathematisch behandeln
- Quantenmechanische Systeme mit dem Schrödinger-Formalismus analysieren
- Statistische Ensembles und thermodynamische Größen berechnen
- Physikalische Modelle mit Differentialgleichungen und Vektoranalysis beschreiben
Typische Berufsfelder
- Grundlagenforschung und Wissenschaft
- Modellierung und Simulation in Forschung und Industrie
- Softwareentwicklung für wissenschaftliche Anwendungen
- Datenanalyse und Quantitative Finance
- Akademische Laufbahn (kombiniert mit quantitativem Hauptfach)
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Hauptfach Mathematik, Informatik oder Statistik und Data Science (LMU)
- Hochschulzugangsberechtigung
- Starke Mathematikkenntnisse (Analysis, Lineare Algebra)
- Bei Informatik-Hauptfach: Zulassung zum Hauptfach erforderlich
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die LMU München auf ihrer Website.
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