Experimentalphysik an der LMU München
NC-Hinweis: Nebenfach (30 ECTS), zulassungsfrei; Einschreibung ohne Numerus clausus, sofern das gewählte Hauptfach die Kombination zulässt. Studienbeginn nur zum Wintersemester.
Das Nebenfach Experimentalphysik (30 ECTS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist kein eigenständiger Hauptfachstudiengang, sondern ein kompaktes Ergänzungsfach für Bachelorstudierende anderer Disziplinen. Es richtet sich an Studierende der Geographie, Informatik, Mathematik oder Statistik und Data Science, die ihr Hauptfach durch ein quantitativ-naturwissenschaftliches Profil stärken möchten.
Das Nebenfach umfasst vier Pflichtmodule: Experimentalphysik 1 (Mechanik), Experimentalphysik 2 (Wärmelehre und Elektromagnetismus), Experimentalphysik 3 (Optik sowie Atom- und Quantenphysik) sowie ein Grundpraktikum in experimenteller Physik. Jedes der drei Vorlesungsmodule ist mit 9 ECTS gewichtet, das Praktikum mit 3 ECTS. Die Vorlesungen knüpfen an Demonstrationsexperimenten an — physikalische Gesetzmäßigkeiten werden über Beobachtung, Messung und Auswertung erschlossen. Im Grundpraktikum führen Studierende eigenständig Versuche durch, protokollieren Messergebnisse und lernen, Unsicherheiten kritisch einzuschätzen. Diese Kompetenz — sorgfältige Messung und datengetriebene Interpretation — ist für jede empirisch arbeitende Naturwissenschaft unverzichtbar.
Die Lehrveranstaltungen werden überwiegend auf Deutsch angeboten; einzelne Kurse können auf Englisch stattfinden. Studienbeginn ist zum Wintersemester. Als Teil der Physikfakultät am Forschungscampus München-Garching profitieren Nebenfachstudierende von der Exzellenzuniversität und der Anbindung an Großforschungseinrichtungen wie das Max-Planck-Institut für Physik.
Der Zugang ist zulassungsfrei, sofern das gewählte Hauptfach die Kombination mit dem Nebenfach Experimentalphysik erlaubt. Studiengebühren fallen an der LMU nicht an; lediglich der Semesterbeitrag ist zu entrichten. Solide Mathematikkenntnisse und Freude am analytischen Denken sind sinnvolle Eingangsvoraussetzungen. Das Nebenfach schärft das methodische Profil und schafft Anknüpfungspunkte für Computational Science, technische Datenanalyse, Geophysik oder naturwissenschaftliche Modellierung.
Module im Studium
- Experimentalphysik 1: Mechanik
- Experimentalphysik 2: Wärmelehre und Elektromagnetismus
- Experimentalphysik 3: Optik, Atom- und Quantenphysik
- Grundpraktikum Experimentalphysik
Was du lernst
- Klassische Mechanik und Thermodynamik verstehen und anwenden
- Elektrodynamische Grundgesetze erklären
- Quantenphysikalische Konzepte einordnen
- Physikalische Experimente selbstständig durchführen und auswerten
- Messunsicherheiten identifizieren und dokumentieren
- Naturwissenschaftliche Methodik auf das Hauptfach übertragen
Typische Berufsfelder
- Wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre
- Technische Datenanalyse und Messtechnik
- Geophysik und Umweltwissenschaften
- Computational Science und Simulation
- IT und Softwareentwicklung mit naturwissenschaftlichem Kontext
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Einschreibung in ein zulässiges Hauptfach (Geographie, Informatik, Mathematik, Statistik und Data Science)
- Solide Mathematikkenntnisse auf Abiturniveau
- Interesse an empirisch-analytischem Arbeiten
- Bereitschaft zur Laborarbeit im Grundpraktikum
4 Varianten dieses Studiengangs 4 Einträge
- Experimentalphysik Bachelor Vollzeit
- Physik Bachelor Vollzeit
- Physik plus Meteorologie Bachelor Vollzeit
- Physik, Theoretische Bachelor Vollzeit
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die LMU München auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Experimentalphysik” an der LMU München suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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