Geoökologie an der Karlsruher Institut für Technologie
NC-Hinweis: Zulassung nach Bewerbungsverfahren. Erforderlich: überdurchschnittlicher Bachelor in Geoökologie oder gleichwertigem naturwissenschaftlichen Fach. Begrenzt auf ca. 20 Studienplätze je Semester. Start zum Winter- und Sommersemester möglich.
Der Master of Science Geoökologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist ein viersemestriger, forschungsorientierter Masterstudiengang (120 ECTS) an der Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften. Er vertieft die im Bachelor erworbenen naturwissenschaftlichen Grundlagen mit Schwerpunkt auf Bodenkunde, Ökologie, Ökosystemmanagement und geowissenschaftlichen Methoden – und befähigt zur eigenständigen Bearbeitung komplexer Umweltfragen.
Das Curriculum gliedert sich in drei Bausteine. Im Methodenbereich (18 LP) wählen Studierende zwei Angebote aus dem Bereich Umweltforschungsmethoden. Der Vertiefungsbereich Geoökologie (30 LP) erlaubt die Spezialisierung auf zwei der drei Schwerpunkte Bodenkunde, Ökologie oder Ökosystemmanagement. Dazu kommen fachbezogene Wahlmodule (12 LP) aus einem breiten Angebot, das unter anderem Geoinformationssysteme, Hydrogeologie, Umweltgeochemie, urbane Ökologie und Fließgewässerökologie umfasst. Den Abschluss bildet eine Masterarbeit (30 LP).
Das KIT zählt zu den führenden technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten Deutschlands und ist gleichzeitig Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Für Geoökologen bedeutet das Zugang zu exzellenter Messtechnik, Laborinfrastruktur und interdisziplinären Forschungsprojekten, etwa im Bereich Klimafolgen, Bodenversiegelung oder Wasserkreislauf. Die Zulassung ist auf rund 20 Studierende pro Semester begrenzt; vorausgesetzt wird ein überdurchschnittlicher Bachelorabschluss in Geoökologie oder einem vergleichbaren naturwissenschaftlichen Studiengang.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten in Umweltbehörden und -ämtern, Ingenieurbüros für Umweltplanung und Altlastensanierung, in der angewandten Forschung sowie in internationalen Organisationen mit Umweltbezug. Die Promotion an einer Universität ist möglich und für Forschungsinteressierte ein häufig gewählter Weg.
Module im Studium
- Umweltforschungsmethoden I
- Umweltforschungsmethoden II
- Bodenkunde (Vertiefung)
- Ökologie (Vertiefung)
- Ökosystemmanagement (Vertiefung)
- Geoinformationssysteme
- Hydrogeologie
- Umweltgeochemie
- Urbane Ökologie
- Fließgewässerökologie
- Schlüsselqualifikationen
- Masterarbeit
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Bodenkunde
- Ökologie
- Ökosystemmanagement
Was du lernst
- Komplexe Umweltprobleme naturwissenschaftlich analysieren und bewerten
- Bodenkunde, Ökologie und Ökosystemmanagement auf aktuellem Forschungsstand beherrschen
- Geoinformationssysteme und Fernerkundungsmethoden anwenden
- Eigenständige wissenschaftliche Projekte planen und durchführen
- Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Naturräumen entwickeln
- Altlastensanierung und Umweltplanung fachlich begleiten
Typische Berufsfelder
- Umweltgutachter / Altlastensanierer
- Mitarbeiter in Umweltbehörden und Naturschutzbehörden
- Umweltplaner in Ingenieurbüros
- Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand
- Umweltberater in Unternehmen (Nachhaltigkeitsmanagement)
- Mitarbeiter in internationalen Umweltorganisationen
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Überdurchschnittlicher Bachelorabschluss in Geoökologie oder vergleichbarem naturwissenschaftlichen Studiengang
- Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie, Klimatologie, Geomorphologie, Bodenkunde
- Grundkenntnisse in Ökologie, Geologie, Hydrologie und Botanik
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Karlsruher Institut für Technologie auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Geoökologie” an der Karlsruher Institut für Technologie suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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