Psychologie digitaler Medien an der Universität Würzburg
NC-Hinweis: Örtlicher NC: Auswahl nach Bachelorabschlussnote; ca. 13 Studienplätze pro Wintersemester. Bewerbungsschluss: 15. Juli.
Der Master of Science Psychologie digitaler Medien an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist einer der wenigen und forschungsstärksten Masterstudiengänge in Deutschland, der sich dezidiert mit der psychologischen Dimension digitaler Medien befasst. Das Programm ist am Institut für Mensch-Computer-Medien (MCM) angesiedelt und verbindet Kommunikations- und Medienpsychologie, Entwicklungspsychologie, Wirtschaftspsychologie sowie Informatik zu einem interdisziplinären Curriculum.
Im Mittelpunkt des Studiums steht die Frage, wie Menschen digitale Medien erleben, nutzen und mit ihnen interagieren – von sozialen Netzwerken, Computerspielen und Lernapps bis hin zu Virtual Reality, Künstlicher Intelligenz und Robotik. Lehrende aus fünf Professuren vermitteln sowohl theoretische Grundlagen als auch empirische Forschungsmethoden. Quantitative Methoden, Versuchsplanung und eigene Forschungsprojekte sind fester Bestandteil des Programms. Ein verpflichtetes achtwöchiges Praktikum ermöglicht den Einblick in berufliche Praxisfelder. Das Studium ist auf vier Semester angelegt und schließt mit der Masterarbeit ab.
Mögliche Schwerpunkte sind Medienplanung, Conception und Evaluation, User Experience Design, Instructional Design sowie Beratung in der digitalen Wirtschaft. Die Berufsfelder reichen von Markt- und Medienforschung über UX und Digital Consulting bis hin zu Wissenschaft und pädagogisch-psychologischer Beratung. Der Studiengang ist deutschlandweit auf Platz 2 der Hochschulrankings für medienbezogene Programme.
Die Zulassung ist auf 13 Studienplätze pro Jahr begrenzt; die Auswahl erfolgt anhand der Abschlussnote des Bachelorstudiums. Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in Psychologie, quantitativen Methoden und mindestens einem der Felder Kommunikationswissenschaft, Human-Computer-Interaction oder Informatik. Der Studiengang startet ausschließlich im Wintersemester; Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.
Module im Studium
- Kommunikationspsychologie und neue Medien
- Medienpsychologie
- Psychologische Ergonomie
- Psychologie intelligenter interaktiver Systeme
- Medien- und Wirtschaftskommunikation
- Entwicklungspsychologie digitaler Medien
- Quantitative Forschungsmethoden
- Versuchsplanung und Evaluation
- User Experience Design
- Instructional Design
- Pflichtpraktikum (8 Wochen)
- Masterarbeit
Was du lernst
- Psychologische Analyse von Nutzungsverhalten in digitalen Medienumgebungen
- Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Forschungsstudien
- Anwendung von UX-Methoden und Evaluationsverfahren
- Einschätzung ethischer und gesellschaftlicher Folgen digitaler Medien
- Kompetente Beratung von Unternehmen und Institutionen zu medienbezogenen Fragestellungen
- Vertieftes Verständnis von KI, VR und Robotik aus psychologischer Perspektive
Typische Berufsfelder
- Markt- und Medienforschung
- User Experience Design und Usability
- Digital Consulting und Strategieberatung
- Instructional Design und E-Learning
- Wissenschaft und Forschung (Doktorat)
- Pädagogisch-psychologische Beratung
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Bachelorabschluss in Medienkommunikation, Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Human-Computer-Interaction, Medieninformatik oder vergleichbaren Studiengängen
- Mindestens 15 ECTS in quantitativen Methoden im Bachelorstudium
- Mindestens 50 ECTS in Medien-/Kommunikationspsychologie oder Psychologie-Grundlagen
- Auswahl nach Bachelorabschlussnote (örtlicher NC; ca. 13 Plätze)
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Würzburg auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Psychologie digitaler Medien” an der Universität Würzburg suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
Falsche Angaben? [email protected]
Lade Beiträge…
Studien-Quiz starten
In 1 bis 4 Minuten zur Empfehlung.
Kommentar schreibenanonym
Hier kannst du Erfahrungen teilen oder Fragen stellen, die andere beantworten. Was hätte dir bei deiner Entscheidung geholfen? Oder was willst du aktuell wissen?