Digitalization and Law an der Universität Würzburg
NC-Hinweis: Zulassung nach Auswahlverfahren: juristischer Abschluss + mind. 1 Jahr Berufserfahrung erforderlich. Bewerbung über WueStudy-Portal, Bewerbungsschluss ca. 15. Juli für Wintersemester.
Der LL.M. Digitalization and Law an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist ein englischsprachiger, berufsbegleitender Masterstudiengang an der Juristischen Fakultät, der rechtliche Expertise mit fundierten Kenntnissen in Informatik, KI-Ethik und Datenschutz verbindet. Das Programm richtet sich an Juristinnen und Juristen sowie Fachleute benachbarter Disziplinen, die sich im Bereich der Digitalisierung und des Technologierechts spezialisieren möchten. Pro Jahrgang werden 40–45 Studierende aufgenommen; der Start erfolgt jeweils im Wintersemester (Oktober).
Das Studium gliedert sich in drei Semester mit einer Gesamtdauer von anderthalb Jahren. Im ersten Semester absolvieren alle Studierenden sechs Pflichtmodule: Einführung in die Informatik, Einführung in das deutsche IT-Recht, Maschinenethik, Grundrechte und Datenschutz, Cybercrime I sowie Verfahrensrecht. Im zweiten Semester wählen Studierende sechs von sieben Wahlpflichtmodulen: Gesellschaftsrecht und Digitalisierung, Legal Tech, Wettbewerbsrecht im digitalen Zeitalter, IP-Recht, Cybercrime II, Roboterrecht und KI-Recht, E-Commerce und Verbraucherschutz. Das dritte Semester ist der Masterarbeit gewidmet.
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal des Programms ist das sogenannte „2 in 1"-Prinzip: Das LL.M.-Studium erfüllt gleichzeitig die theoretischen Anforderungen für den Fachanwalt IT-Recht gemäß § 14k FAO (Fachanwaltsordnung) der Bundesrechtsanwaltskammer – ein erheblicher Mehrwert für Anwältinnen und Anwälte, die diese Spezialisierung anstreben.
Die Zulassung setzt einen ersten juristischen Abschluss (Staatsexamen, LL.B. oder vergleichbar) sowie mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung voraus. Die Studiengebühren betragen insgesamt 7.500 Euro, zahlbar in drei Raten zu je 2.500 Euro pro Semester. Berufsfelder nach dem Abschluss umfassen IT-Recht-Kanzleien, Legal Tech-Unternehmen, Datenschutzbeauftragte in Unternehmen sowie Compliance-Abteilungen in der Tech-Branche.
Module im Studium
- Introduction to Informatics
- Introduction to German IT Law
- Machine Ethics
- Fundamental Rights and Data Protection
- Cybercrime I
- Procedure Law
- Company Law and Digitalisation
- Legal Tech
- Competition Law in the Digital Age
- IP Law
- Robot Law / AI Law
- E-Commerce and Consumer Protection
- Master Thesis
Was du lernst
- Rechtliche Fragen der Digitalisierung in Zivil-, Straf- und Öffentlichem Recht fundiert analysieren
- IT-Recht, Datenschutz und KI-Regulierung auf aktuelle Praxisfälle anwenden
- Theoretische Voraussetzungen für den Fachanwalt IT-Recht (§ 14k FAO) erfüllen
- Interdisziplinäre Schnittstellen zwischen Recht, Informatik und Ethik verstehen
- Legal-Tech-Lösungen rechtlich bewerten und einsetzen
- Englischsprachig in internationalen Rechtskontexten kommunizieren
Typische Berufsfelder
- IT-Recht-Kanzlei und Fachanwaltschaft IT-Recht
- Datenschutzbeauftragte/r in Unternehmen und Behörden
- Legal Tech-Unternehmen und Start-ups
- Compliance und Rechtsabteilungen in der Digitalwirtschaft
- Regulierungsbehörden (z.B. BNetzA, BaFin)
- Inhouse-Counsel bei Tech-Konzernen
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Erstes juristisches Examen (Staatsexamen) oder LL.B. oder vergleichbarer Abschluss
- Mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung
- Englischkenntnisse (Unterrichtssprache ist Englisch)
Variante dieses Studiengangs 1 Eintrag
- Digitalization and Law Master Vollzeit
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Universität Würzburg auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Digitalization and Law” an der Universität Würzburg suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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