Medienpsychologie an der Hochschule für angewandtes Management
Der Bachelor of Science Medienpsychologie an der Hochschule für angewandtes Management (HAM) ist ein semivirtuelles Fernstudium, das psychologische Grundlagenkenntnisse konsequent auf Medienumgebungen, digitale Kommunikation und das Verhalten von Menschen in Medienökosystemen anwendet. Das Programm umfasst 210 ECTS-Punkte in sechs bis sieben Semestern und verbindet Fernstudienphasen mit monatlichen Präsenzveranstaltungen an einem der bundesweiten Standorte (u. a. Berlin, Hamburg, München, Köln, Hannover, Wien).
Die ersten vier Semester vermitteln psychologische und medienwissenschaftliche Grundlagen: Einführung in die Medienwissenschaften, Medienpsychologie, Sozialpsychologie, Konsumpsychologie, Medienrecht und -ethik, Medienpädagogik sowie Pathologische Mediennutzung. Praxistransfer-Module begleiten das gesamte Studium und verbinden Theorie direkt mit realen Projekten. Im fünften Semester wählen Studierende eine von fünf Spezialisierungen: Psychology of Social Media, Gaming Psychology, Pathological Media Use, Market and Advertising Psychology oder Media Pedagogy. Das Abschlusssemester umfasst angewandte Forschungsmethoden, ein Journal Club und die Bachelorarbeit. Ein sechsmonatiges Pflichtpraktikum (30 ECTS) ist in das gesamte Studium integriert.
Der Studiengang ist NC-frei: Zugelassen wird ohne Abitur-Durchschnitt; auch Studienberechtigte ohne klassisches Abitur, aber mit einschlägiger Berufserfahrung, werden aufgenommen. Die Studiengebühr beträgt 495 Euro pro Monat. Die HAM ist staatlich anerkannt und durch FIBAA systemakkreditiert; Unternehmenspartner wie ProSiebenSat1, Antenne Bayern und AutoScout24 ermöglichen praxisnahe Kooperationen.
Typische Berufsfelder sind UX/UI-Design, Social Media Management, Markt- und Medienforschung, politische Kommunikation, Journalismus, Gaming-Industrie sowie medienpädagogische Beratung im digitalen Kontext. Der interdisziplinäre Zuschnitt — Psychologie trifft Medienwissenschaft trifft Praxis — unterscheidet das Programm von klassischen Psychologiestudiengängen.
Module im Studium
- Einführung in Medien- und Kommunikationswissenschaften
- Einführung in die Psychologie
- Medienpsychologie
- Sozialpsychologie
- Konsumpsychologie
- Medienrecht und Medienethik
- Medienpädagogik und Bildungspsychologie
- Pathologische Mediennutzung
- Neue Technologien, Medien und Gesellschaft
- Angewandte Forschungsmethoden
- Pflichtpraktikum (integriert)
- Bachelorarbeit
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Psychology of Social Media
- Gaming Psychology
- Pathological Media Use
- Market and Advertising Psychology
- Media Pedagogy
Was du lernst
- Psychologische Wirkungsmechanismen von Medien analysieren
- Mediennutzungsverhalten empirisch untersuchen und interpretieren
- Psychologisches Wissen in Medienprojekten anwenden
- Pathologische Mediennutzung erkennen und kontextualisieren
- Medieninhalte und -kampagnen psychologisch fundiert gestalten
- Wissenschaftliche Forschung in der Medienpsychologie durchführen
Typische Berufsfelder
- UX/UI-Design und User Research
- Social Media Management und Community Building
- Markt- und Medienforschung
- Politische Kommunikation und PR
- Journalismus und Medienproduktion
- Gaming-Industrie und Game Design
- Medienpädagogik und digitale Bildung
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Abitur, Fachabitur oder gleichwertige Hochschulzugangsberechtigung
- Alternativ: Berufserfahrung ohne klassisches Abitur (kein NC)
- Interesse an psychologischen und medienwissenschaftlichen Fragestellungen
- Bereitschaft zu selbstorganisiertem Fernstudium mit Präsenzphasen
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Hochschule für angewandtes Management auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Medienpsychologie” an der Hochschule für angewandtes Management suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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