Gender, Intersektionalität und Politik an der Freie Universität Berlin
NC-Hinweis: Zulassungsbeschränkung wird semesterweise neu festgesetzt; Zulassung über Auswahlverfahren. Voraussetzung: mind. 60 LP Politikwissenschaft, davon mind. 10 LP Forschungsmethoden und 10 LP Geschlechterforschung.
Der konsekutive Master Gender, Intersektionalität und Politik (M.A.) am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin ist einer der wenigen spezialisierten politikwissenschaftlichen Masterstudiengänge Deutschlands mit diesem Profil. Im Mittelpunkt steht die Analyse, wie die Kategorie Geschlecht mit anderen sozialen Kategorien – Ethnizität, Klasse, Alter, Sexualität – zusammenwirkt und wie diese Verschränkungen politische Strukturen, Institutionen und Prozesse prägen. Das Konzept der Intersektionalität ist dabei nicht nur Forschungsgegenstand, sondern auch methodisches Werkzeug.
Das Studium umfasst 120 Leistungspunkte in vier Semestern und gliedert sich in einen Pflicht- und einen Wahlbereich. Der Pflichtbereich (50 LP) besteht aus den Modulen Grundlagen der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung, Gender- und Diversitätspolitik in verschiedenen Politikfeldern sowie Methoden der empirischen Sozialforschung, ergänzt durch ein politikwissenschaftliches Kernmodul zur Geschlechterforschung. Im Wahlpflichtbereich vertiefen Studierende entweder interdisziplinäre Theorien und Methoden der Gender- und Diversitätsforschung oder nehmen transregionale Perspektiven auf Geschlecht und Transformationsprozesse ein. Praktika und Sprachkurse runden das Studium ab; die Masterarbeit (25 LP) schließt das Programm ab.
Zugelassen wird, wer einen ersten Hochschulabschluss mit mindestens 60 Leistungspunkten in Politikwissenschaft vorweist, davon mindestens 10 LP in sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden und mindestens 10 LP in der Geschlechterforschung. Zulassungsbeschränkungen werden semesterweise neu festgesetzt; Studienbeginn ist ausschließlich zum Wintersemester.
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für wissenschaftliche Positionen und Promotionsvorhaben in der Geschlechter- und Diversitätsforschung sowie für Tätigkeiten in internationalen Organisationen, NGOs, politischen Stiftungen, Gleichstellungsbehörden, Ministerien, Medien und politischer Beratung. Das Programm wurde 2019 eingerichtet und verbindet empirische Sozialforschung mit normativer politischer Theorie auf einem in der deutschen Hochschullandschaft einzigartigen Niveau.
Module im Studium
- Grundlagen der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung
- Gender- und Diversitätspolitik in verschiedenen Politikfeldern
- Methoden der empirischen Sozialforschung
- Politikwissenschaftliche Geschlechterforschung
- Projektmodul: Theorie- und Methodenvertiefung
- Interdisziplinäre Theorien und Methoden der Gender- und Diversitätsforschung
- Gender und Transformationsprozesse aus transregionaler Perspektive
- Berufspraktikum
- Masterarbeit
Schwerpunkte & Vertiefungen
- Interdisziplinäre Gender- und Diversitätsforschung
- Transregionale Perspektiven auf Geschlecht und Transformation
Was du lernst
- Intersektionale Analysekategorien auf politische Prozesse und Institutionen anwenden
- Empirische Sozialforschungsmethoden in der Geschlechterforschung einsetzen
- Gender- und Diversitätspolitik in verschiedenen Politikfeldern vergleichend untersuchen
- Normative und empirische Perspektiven auf politische Geschlechterordnungen verbinden
- Wissenschaftliche Forschungsprojekte eigenständig konzipieren und durchführen
- Transnationale Dimensionen von Geschlechter- und Diversitätspolitik analysieren
Typische Berufsfelder
- Wissenschaft und Promotion in Geschlechter- und Diversitätsforschung
- Internationale Organisationen und NGOs
- Politische Stiftungen und Gleichstellungsbehörden
- Ministerien und öffentliche Verwaltung mit Gleichstellungsbezug
- Politische Beratung und Think-Tanks
- Medien und Verlagswesen mit gesellschaftspolitischem Profil
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Erster Hochschulabschluss mit mind. 60 LP in Politikwissenschaft
- Mindestens 10 LP in sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden
- Mindestens 10 LP in der Geschlechterforschung
- Studienstart nur zum Wintersemester; örtliche Zulassungsbeschränkung möglich
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Freie Universität Berlin auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Gender, Intersektionalität und Politik” an der Freie Universität Berlin suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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