Hebammenwissenschaft (Midwifery Science) an der Fachhochschule des Mittelstands
NC-Hinweis: Kein NC, zulassungsfrei. Für das duale Format ist ein Praxispartner (Klinik mit Kreißsaal) Voraussetzung.
Der Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft (B.Sc.) an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) reagiert direkt auf den wachsenden Hebammenmangel in Deutschland: Ziel ist die wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Qualifikation für alle Aufgaben rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Die FHM bietet das Studium in verschiedenen Formaten an, darunter als Fernstudium über die FHM Online-University — flexibel aus dem Home-Office oder berufsbegleitend für bereits ausgebildete Hebammen.
Das Curriculum verbindet medizinische Grundlagenkenntnisse — Anatomie, Physiologie, Pathologie und Embryologie — mit geburtshilflicher Fachpraxis, Gesundheitsförderung, Frauenheilkunde und Pädiatrie. Hinzu kommen psychosoziale und kommunikative Kompetenzen, rechtliche und gesundheitspolitische Rahmenbedingungen sowie Module aus Psychologie, Pädagogik, Soziologie und Ethik. Das Studium ist praxisintegriert gestaltet: Im dualen Format erfolgt die Ausbildung in Kooperation mit einer Klinik; für bereits ausgebildete Hebammen werden Teile der Berufsausbildung auf das Studium angerechnet.
Kein NC — die Zulassung ist nicht zulassungsbeschränkt. Voraussetzung ist die allgemeine oder Fachhochschulreife; für das duale Modell ist zusätzlich ein Praxisvertrag mit einer Klinik mit Kreißsaal erforderlich. Als private Hochschule erhebt die FHM Studiengebühren (ab ca. 545 Euro pro Monat im Fernstudium); staatliche Studiengebühren entfallen nicht, da die FHM keine staatliche Hochschule ist.
Absolventinnen und Absolventen sind als Hebammen in Kreißsälen, Geburtshäusern, ambulanter Hebammenpraxis und in der Beratung tätig. Angesichts des bundesweiten Fachkräftemangels sind die Berufsaussichten sehr gut; der Abschluss ermöglicht auch den Einstieg in Forschung, Lehrbeauftragungen und leitende Funktionen in Versorgungseinrichtungen.
Module im Studium
- Anatomie und Physiologie
- Embryologie und Geburtsmechanik
- Pathologie in der Geburtshilfe
- Frauenheilkunde und Pädiatrie
- Hebammenpraxis und Geburtshilfe
- Gesundheitsförderung und Prävention
- Psychologie und Kommunikation in der Geburtshilfe
- Soziologie, Pädagogik und Ethik
- Recht und Gesundheitspolitik
- Wissenschaftliche Methoden und Forschung
- Bachelorarbeit
Was du lernst
- Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett fachgerecht begleiten
- Medizinische Grundlagen in der Geburtshilfe anwenden und einschätzen
- Risikosituationen in der Geburtshilfe erkennen und angemessen handeln
- Gesundheitliche Beratung und Präventionsarbeit für Schwangere und Mütter leisten
- Hebammenwissenschaftliche Fragestellungen empirisch bearbeiten
- Interprofessionell in Gesundheitsteams kommunizieren und kooperieren
Typische Berufsfelder
- Hebamme in Kliniken und Geburtshäusern
- Freiberufliche Hebamme in ambulanter Praxis
- Stillberaterin und Wochenbettbetreuerin
- Lehrende an Hebammenschulen oder Hochschulen
- Qualitätsmanagement und Versorgungskoordination in der Geburtshilfe
Branchen
Empfohlene Vorkenntnisse
- Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife
- Für duales Studium: Praxisvertrag mit einer Klinik mit Kreißsaal
- Für berufsbegleitendes Studium: abgeschlossene Hebammenausbildung empfohlen
Studieninhalte & Dokumente
Detaillierte Modulbeschreibungen, Pflichtmodule und Studien- und Prüfungsordnung veröffentlicht die Fachhochschule des Mittelstands auf ihrer Website.
Modulhandbuch zu „Hebammenwissenschaft” an der Fachhochschule des Mittelstands suchen →Erfahrungsberichte von Studierenden
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